
IHK warnt vor Engpässen auf Rheinbrücken
Auf der Frings-Brücke geht es Richtung Neuss nur noch einspurig. Die IHK warnt vor längeren Fahrzeiten und höheren Kosten.
Veröffentlicht: Montag, 13.07.2026 12:01
Die Rheinbrücken in machen der Wirtschaft neue Sorgen. Die Industrie- und Handelskammer warnt vor zusätzlichen Problemen für Lieferverkehr, Unternehmen und Pendler. Hintergrund ist die Josef-Kardinal-Frings-Brücke. In Richtung Neuss läuft der Verkehr dort jetzt nur noch einspurig. Aus Sicht der IHK kann das zu längeren Fahrzeiten, höheren Kosten und mehr Unsicherheit bei Lieferungen führen.
IHK sieht Probleme für den Lieferverkehr
Die Frings-Brücke ist laut IHK ohnehin nur für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen freigegeben. Auch die Theodor-Heuss-Brücke ist bereits eingeschränkt. Dort gilt eine Grenze von 3,5 Tonnen. Dazu kommt: Ab dem Winter plant die Stadt Düsseldorf Sanierungsarbeiten an der Theodor-Heuss-Brücke. Damit stehen dem Wirtschaftsverkehr aus Sicht der Kammer immer weniger leistungsfähige Rheinquerungen zur Verfügung. „Die Entwicklung an den Düsseldorfer Rheinbrücken bleibt für die Wirtschaft problematisch.“ - Gregor Berghausen, Hauptgeschäftsführer der IHK Düsseldorf.
IHK fordert Prüfung von Alternativen
Die IHK fordert, alle Möglichkeiten zu prüfen, um möglichst viel Straßenkapazität für den Wirtschaftsverkehr zu erhalten. Sie appelliert dabei auch an Straßen. NRW. Als mögliche Übergangslösung nennt die Kammer, Fußgänger und Radfahrer zeitweise auf andere Rheinquerungen zu verlagern. Genannt werden zum Beispiel eine reaktivierte Hammer Rheinfähre oder andere geeignete Verbindungen. Für Fußgänger und Radfahrer könnte das Umwege und Einschränkungen bedeuten. Aus Sicht der IHK sind leistungsfähige Rheinquerungen wichtig für Lieferketten, Kundenverkehre, Pendler und Unternehmen in Düsseldorf und der Region.