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Hitzesommer im Kreis Mettmann
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Hitzesommer im Kreis Mettmann

Auch bei uns im Kreis Mettmann hat die Hitze vielen Menschen zu schaffen gemacht. Bundesweit sind diesen Sommer, nach Angaben des Robert-Koch-Instituts, schätzungsweise 14.000 Menschen wegen der hohen Hitze gestorben. Wie ein Hitzeaktionsplan helfen kann, wie es um unsere Städte im Kreis Mettmann steht und welche Maßnahmen schon ergriffen wurden.

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Folgen des heißen Sommers

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Die Folgen der immer heißer werdenden Sommer sind in vielen deutschen Städten deutlich zu spüren. Die Deutsche Umwelthilfe hat in einer Untersuchung die Hitzebelastung in 195 Städten untersucht. Laut der Studie sind in den Städten zwischen 2018 und 2025 mehr als 900.000 Bäume verschwunden. Gleichzeitig schreitet die Versiegelung von Flächen voran, wodurch Schatten und natürliche Möglichkeiten zur Kühlung fehlen, während die Hitzebelastung für die Menschen weiter zunimmt.

Besonders schlecht schneiden Offenburg, Lahr und Mannheim ab. Als positive Beispiele nennt die Deutsche Umwelthilfe dagegen Kiel und Wuppertal. Auch die Städte Velbert, Hilden, Ratingen und Langenfeld wurden für den aktuellen Hitze-Check untersucht.

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Hitzeaktionsplan

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Hitzeaktionspläne werden unter anderem von Kommunen erstellt, um kurz- und langfristige Maßnahmen zum Schutz vor Hitze zu beschließen. Neben Informationen wie Hitzewarnungen oder verfügbaren Trinkwasserstellen können darin auch Pläne zu mehr Grünflächen und angepasste Baupläne durch effiziente Lüftungs- und Klimaanlagen oder Rollläden enthalten sein.

Solche Maßnahmen kosten natürlich auch einiges an Geld. Benedikt Lechtenberg, vom Sozialverband VdK, fordert deswegen finanzielle Unterstützung für die Kommunen.

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Benedikt LechtenbergFinanzielle Unterstützung nötig
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Gerade in den Fußgängerzonen im Kreis Mettmann ist Hitze ein großes Thema. Auch dafür können Hitzeaktionspläne konkrete Maßnahmen vorsehen.

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Benedikt LechtenbergHeiße Innenstädte
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Velbert

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Velbert schneidet beim Hitzeschutz, bei den untersuchten Städten im Kreis Mettmann am besten ab. Die Stadt Velbert bietet unter anderem mehr als 30 Refillstationen an, bei welchen Ihr eure Wasserflaschen kostenlos auffüllen könnt. Außerdem gibt es umfangreiche Informationen zum Thema Hitzeschutz. Künftig soll außerdem die Zusammenarbeit mit Ärzten ausgebaut werden, um insbesondere ältere Menschen und andere gefährdete Gruppen besser zu erreichen. Auch Fortbildungen für Pflegekräfte sind geplant. Alle wichtigen Hitzeschutzinfos der Stadt Velbert findet ihr hier.

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Thomas Geissler - Stadt VelbertBewusstsein der Velberterinnen und Velberter
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Ratingen

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Die Stadt Ratingen hat zeitgleich mit dem Kreis Mettmann ein eigenes Hitzeschutzkonzept entwickelt, das speziell auf die Gegebenheiten vor Ort eingeht. Ratingen hat viele Grünflächen, gleichzeitig ist aber vor allem die Innenstadt stark versiegelt. Wichtig sei dabei, dass die Stadt mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammenarbeitet, denn nur gemeinsam könne Hitzeschutz gelingen. Was genau damit gemeint ist, hat uns Bert Wagener, Umweltdezernent der Stadt Ratingen, am Radio Neandertal-Mikrofon erklärt.

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Bert WagenerHitzeschutz und Klimaschutz
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Langenfeld

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Die Stadt Langenfeld ist im Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe von allen Städten aus dem Kreis Mettmann ab schlechtesten abgeschnitten. Gründe dafür sind unter anderem die dicht versiegelte Innenstadt. Deswegen wurde nun ein Konzept auf den Weg gebracht, welches die Hitzebelastung in Langenfeld senken soll. Grundsätzlich möchte man darüber hinaus künftig flexibler auf heiße Sommertage reagieren, sagt Christian Benzrath, der erste Beigeordnete der Stadt Langenfeld.

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Christian BenzrathReaktion auf heiße Sommertage
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Darüber hinaus sind vor allem vor allem Kinder sowie Rentnerinnen und Rentner von enormer Hitze bedroht. Hier wurden bereits Maßnahmen umgesetzt.

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Christian BenzrathVulnerable Gruppen
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