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Häusliche Gewalt - auch gegen Männer
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Häusliche Gewalt - auch gegen Männer

Die Zahl der Fälle häuslicher Gewalt im Kreis Mettmann ist nach wie vor hoch. Das zeigt ein Bericht, der heute (19.05.) im Sozialausschuss des Kreises vorgestellt wird.

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.05.2022 05:27

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Demnach wurden der Interventionsstelle des Kreises im vergangenen Jahr 952 Fälle häuslicher Gewalt bekannt. Der überwiegende Teil der Fälle wird über die Polizei gemeldet, die mit der Interventionsstelle eng vernetzt ist. Laut Bericht war die Zahl der Meldungen im Jahr 2021 weiter auf einem hohen Niveau, auch wenn im Jahr davor etwa 130 Fälle mehr erfasst wurden. Seltener bekannt sind Fälle häuslicher Gewalt gegen Männer - 178 waren es im vergangenen Jahr. Laut Bericht ist das Thema für viele Männer noch schambesetzt; die Hemmschwelle zur Polizei zu gehen, sei für sie besonders hoch. Sie suchen deshalb - wenn überhaupt - eher telefonisch Beratung bei der Interventionsstelle des Kreises.  

 

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So erreichst Du die Interventionsstelle

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Die Interventionsstelle des Kreises Mettmann findet ihr online hier.

Persönliche Beratung bei der Intervenstionsstelle des Kreises Mettmann, telefonisch unter: 02104 1419 221

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Weitere Hilfsangebote

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Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000/116 016

Polizei: 110

Frauenhaus für den Kreis Mettmann: 02104/9 22 22 0

Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt: 02104/14 19 221

Polizeilicher Opferschutz: 02104/982 10 67

Uniklinik Düsseldorf, Gewaltopferambulanz: 0211/81 0 60 00


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Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar. Die Telefonnummern sind 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222.

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