
Großübung im Kreis Mettmann
Rund 100 Einsatzkräfte haben im Kreis Mettmann den Ernstfall nach einem schweren Zugunglück geübt. Im Mittelpunkt stand die Versorgung von bis zu 50 Verletzten.
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Wie können bei einem schweren Zugunglück möglichst viele Verletzte schnell versorgt werden? Genau das haben rund 100 Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes im Kreis Mettmann am Wochenende trainiert. Nach Angaben des Kreises waren nahezu alle Hilfsorganisationen an der Übung beteiligt. Die meisten Einsatzkräfte engagieren sich ehrenamtlich.
Behandlungsplatz für bis zu 50 Verletzte aufgebaut
Für die Übung wurde eine ganze Zeltstadt errichtet. Dabei handelte es sich um einen sogenannten „Behandlungsplatz 50“. Dort können bis zu 50 Verletzte erstversorgt werden, bevor sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden. An der Übung waren unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Kreisleitstelle und aus der Gruppe der Leitenden Notärzte beteiligt.
Erkenntnisse sollen auch bei anderen Notfällen helfen
Laut Kreis Mettmann wurde das Ziel der Übung erreicht. Die Abläufe sollen nun weiter ausgewertet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen nicht nur bei möglichen Zugunglücken helfen, sondern auch auf andere größere Schadenslagen übertragbar sein.