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Geldsorgen im Mettmanner Stadtrat
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Geldsorgen im Mettmanner Stadtrat

Die finanzielle Situation der Stadt Mettmann ist dramatisch und wird sich vorerst nicht ändern. Das machten Bürgermeisterin Pietschmann und Kämmerin Traumann im Stadtrat deutlich.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.12.2022 13:42

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Die Kreisstadt wird im kommenden Jahr ein Minus von rund 4,4 Millionen Euro in der Stadtkasse haben. Bis zum Jahr 2027 werde das Defizit bei rund 12 Millionen Euro liegen, heißt es von der Kämmerin. Die Lage sei dramatisch und ohne eine Reform der Kommunalfinanzen werde sich die Situation immer weiter verschlechtern. Das läge vor allem an Ausgaben, die die Stadt nicht beeinflussen könne, die aber hohe finanzielle Belastungen verursachen. Allein die Bereitstellung der Kita-Plätze läge pro Jahr bei rund 10 Millionen Euro. Bund und Land müssten hier unbedingt handeln, sagt Bürgermeisterin Pietschmann. In den Berechnungen seien auch schon weitere Steuererhöhungen für die Bürger eingerechnet. Demnach könnte die Grundsteuer B um 125 Punkte, verteilt auf vier Jahre, angehoben werden. Sprich: Mettmanner, die Eigentümer eines Ein,- oder Zweifamilienhauses, einer Eigentumswohnung oder eines Geschäftsgrundstücks sind, müssten mehr zahlen. Auch die Gewerbesteuer könnte erhöht werden. Das sind Vorschläge, über die der Rat voraussichtlich Ende März 2023 abstimmen wird.

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