
Gegen Diskriminierung
Russen im Kreis Mettmann dürfen nicht wegen des Ukraine-Kriegs diskriminiert werden. Das machen jetzt das Kreisintegrationszentrum und die Beratungsstelle gegen Alltagsrassismus deutlich.
Veröffentlicht: Donnerstag, 12.05.2022 03:34
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Hintergrund seien zunehmende Vorbehalte gegen Unbeteiligte in unseren Städten, die als Russen wahrgenommen würden. Es gebe vermehrt Meldungen über Anfeindungen, Bedrohungen und körperliche Gewalt. Man warne vor antirussischen Ressentiments, und rufe dazu auf, russischsprachige Menschen im Kreis als Teil unserer Gesellschaft zu betrachten, sagt die Beratungsstelle. Sie selbst bietet Betroffenen Beratungsgespräche an, macht aber auch Workshops an den Schulen, um dort für das Thema zu sensibilisieren.
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