
Frauenhaus- und Schutzplätze im Kreis Mettmann
Die Stadt Hilden sieht beim Ausbau von Schutzwohnungen für Frauen und Kinder vor allem das Land Nordrhein-Westfalen in der Verantwortung. Hintergrund ist eine Anfrage der SPD-Fraktion zu Schutzangeboten für Betroffene häuslicher Gewalt.
Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 05:11
Die Verwaltung verweist darauf, dass derzeit landesweit untersucht wird, wie viele Frauenhaus- und Schutzplätze tatsächlich gebraucht werden. Ergebnisse der Analyse sollen Ende 2026 vorliegen. Aktuell gebe es im Kreis Mettmann Platz für acht Frauen und ihre Kinder im Frauen- und Kinderschutzhaus, zusätzlich werden elf weitere Plätze in Schutzwohnungen betreut. Frauenhäuser würden meist überregional genutzt, um Abstand zur gewaltausübenden Person zu schaffen. Sprich: Schutzsuchende Frauen aus Hilden gehen meist in einen geschützten Raum außerhalb der Stadt, des Kreises Mettmann oder der Region. Deutschlandweit fehlen laut Frauenhaus-Statistik mehr als 12.000 Plätze.