Anzeige
Explosion in Ratingen: Psychiater verweigert
Teilen: mail

Explosion in Ratingen: Psychiater verweigert

Nach der Explosion in einem Ratinger Hochhaus weigert sich der Tatverdächtige mit einem Psychiater zu sprechen. Das hat eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft mitgeteilt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 24.05.2023 04:18

Anzeige

Der Psychiater ist von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft beauftragt und soll ein Gutachten erstellen. Da der 57-jährige Tatverdächtige schweigt, wird das Gutachten jetzt auf Basis der Ermittlungsakten erstellt. Medienberichte, wonach es den Ermittlern gelungen sei, das Mobiltelefon des Verdächtigen zu "knacken" und bei ihm Material der rechtsextremen QAnon-Verschwörungstheorie entdeckt wurde, bestätigte die Staatsanwältin nicht.

Die verstorbene Frau, die in der Wohnung des Tatverdächtigen gefunden worden war, ist mittlerweile identifiziert. Das habe ein DNA-Abgleich ergeben. Das Ergebnis sei eindeutig, heißt es von der Staatsanwaltschaft. Es handle sich wie angenommen um die Mutter des Verdächtigen. Die Frauenleiche sei bereits teilweise skelettiert gewesen und saß in einem Rollstuhl, als sie von Einsatzkräften gefunden wurde.

Bei der Explosion in Ratingen wurden vor anderthalb Wochen 35 Menschen verletzt. Drei von ihnen schweben weiter in Lebensgefahr. Das Motiv des Täters bleibt weiter unklar.

Anzeige
Anzeige
Anzeige