
Erkraths Haushalt 2026/2027 ist genehmigt
Erkraths Haushalt 2026 und 2027 ist genehmigt. Geplant sind Sparmaßnahmen, höhere Gebühren und langfristig auch mehr Grundsteuer.
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Die Stadt Erkrath hat für ihren Haushalt der Jahre 2026 und 2027 grünes Licht von der Kommunalaufsicht bekommen. Der Rat hatte den Doppelhaushalt bereits Ende Juni beschlossen, inklusive Haushaltssicherungskonzept. Die Landrätin des Kreises Mettmann hat die Haushaltssatzung jetzt endgültig freigegeben.
Defizite in beiden Haushaltsjahren
Der Haushalt ist in beiden Jahren nicht ausgeglichen. Für 2026 rechnet die Stadt Erkrath mit einem Defizit von rund 20 Millionen Euro, für 2027 mit einem Fehlbetrag von rund 16,7 Millionen Euro. Mit dem Haushaltssicherungskonzept soll der Haushalt bis zum Jahr 2036 wieder ausgeglichen werden. Dafür sind Sparmaßnahmen und zusätzliche Einnahmen von insgesamt rund 92 Millionen Euro vorgesehen.
Diese Maßnahmen plant die Stadt Erkrath
Unter anderem werden die Öffnungszeiten der beiden Stadtbüchereien reduziert, die Gebühren für Musikschule und Bücherei sollen regelmäßig steigen und die Kita-Verpflegung soll teurer werden. Zudem endet die Finanzierung des Kindertreffs im Bürgerhaus Anfang 2027. Die städtischen Offenen Ganztage sollen nach und nach an freie Träger übergeben werden. Langfristig sind außerdem weitere Erhöhungen der Grundsteuer geplant.