
Erkrather Stadtweiher: Wieder Vorwürfe gegen Stadtverwaltung
Nachdem im Erkrather Stadtweiher offenbar zahlreiche Fische qualvoll getötet wurden, muss sich die Stadtverwaltung nun selbst gegen Vorwürfe wehren.
Veröffentlicht: Freitag, 24.04.2020 14:13
Zuletzt waren zwei Männer identifiziert worden, die offenbar ohne Weisung der Stadt Fische aus dem halb trockengelegten Stadtweiher entnommen und getötet hatten. Aus der Bevölkerung und der Politik habe man jetzt aber auch der Verwaltung selbst Verstöße gegen den Tier- und Umweltschutz vorgeworfen, heißt es. Das weise man von sich, sagt die Stadt Erkrath. Die Trockenlegung und die parallele Umsiedlung tausender Fische sei unter strengsten Artenschutzauflagen und der Mitwirkung von Umweltverbänden vorgenommen worden.
Zum Hintergrund: Der Erkrather Stadtweiher wird derzeit trockengelegt, weil der Fischbestand durch eine hohe Verschlammung des Weihers gefährdet war. Tausende Fisch wurden seit letztem Jahr in umliegende Gewässer umgesiedelt. Vor einigen Wochen waren zwei Mitglieder des ASV Hochdahl dabei gefilmt worden, wie sie Fische aus noch nicht trockengelegten Bereichen entnommen und getötet hatten.