
Der Tag im Kreis Mettmann (31.10.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Dienstag, 31.10.2023 17:22
Leben im Kreis Mettmann ist teurer
Das Leben im Kreis Mettmann ist etwas teurer als bundesweiten Durchschnitt. Zu diesem Ergebnis kommen das Institut der deutschen Wirtschaft und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im aktuellen regionalen Preisindex. Ausschlaggebend für den Preisindex ist ein Mittelwert von 100. Der setzt sich aus den durchschnittlichen Kosten fürs Wohnen, für Lebensmittel und andere Dienstleistungen zusammen. Der Kreis Mettmann landet hier bei einem Wert von rund 101,2. Heißt: Bei uns ist es vergleichsweise teurer zu leben als zum Beispiel im benachbarten Mülheim oder Essen, wo der Wert unter 100 liegt. Das liegt vor allem an den im Schnitt hohen Wohnkosten bei uns im Kreis Mettmann. Hier fällt der Preisindex um dreieinhalb Prozent höher aus als im bundesweiten Durchschnitt. In unserer Region liegt der Kreis Mettmann bei den Wohnkosten noch vor Leverkusen - aber noch hinter Düsseldorf und Köln.
Haaner Klinik-Personal hat Kündigung bekommen
Für das Haaner Krankenhaus läuft die Zeit ab. Etwa 350 Mitarbeiter des Hauses haben bereits ihre Kündigung erhalten. Ende Januar 2024 wird das Haaner St. Josefs-Krankenhaus seinen Betrieb endgültig einstellen. Bislang gibt es nur Übernahmegespräche für das benachbarte Krankenhaus in Hilden. Das Aktionsbündnis "Rettet die Krankenhäuser" möchte unterdessen weiterhin das Gespräch mit NRW-Gesundheitsminister Laumann suchen. Konkret möchte das Bündnis wissen, warum das Land NRW die Haaner Klinik nicht übernimmt - und inweit es sich für einen Fortbestand des St. Josefs-Krankenhauses einsetzt. Bislang habe Minister Laumann noch nicht auf das Gesprächsgesuch reagiert, heißt es von der Haaner Wählergemeinschaft WLH.
Diebstähle auf Monheimer Waldfriedhof aufgeklärt
Die Polizei hat eine Serie von Diebstählen auf dem Monheimer Waldfriedhof aufklären können. Seit April dieses Jahres wurden auf meherern Gräbern Blumen ausgegraben und geklaut.Mindestens 12 Fälle sind seitdem angezeigt worden. Jetzt bekam die Polizei Unterstützung durch eine Grabinhaberin: Die hatte den Dieben eine Falle gestellt und an der Wurzel einer Rose einen GPS-Sender befestigt. Außerdem markierte sie die Rosenblüten mit einem Filzstift. Als die Blumen von dem Grab gestohlen wurden, kam die Polizei der Täterin auf die Schliche: Die Beamten fanden die Rosen eingepflanzt im Garten einer 47-jährigen Monheimerin. Gegen sie wird nun ermittelt.
Knochenfund in Düsseldorfer Haus
Es ist ein Fund der zu Halloween passt: Bei Probebohrungen in einem Haus an der Wasserstraße in Unterbilk sind Knochen gefunden worden. Eine Polizeiärztin habe festgestellt, dass es sich wohl um menschliche Knochen handelt, heißt es von der Düsseldorfer Polizei. Sie schließt ein Verbrechen aus. Es wurde ermittelt, dass das Haus auf einem ehemaligen Soldatenfriedhof aus dem 17. Jahrhundert erbaut worden ist. Schon im Jahr 2016 sei bei Arbeiten an einem Nachbargrundstück ein ähnlicher Fund gemacht worden.