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Der Tag im Kreis Mettmann (30.09.2026)
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Der Tag im Kreis Mettmann (30.09.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

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Der Tag im Kreis Mettmann (30.09.2026)
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Makler muss ins Gefängnis

Ein 34-jähriger Immobilienmakler aus Ratingen ist wegen des Handels mit etwa 100 Kilo Cannabis, Waffenbesitzes und Waffenhandels am Landgericht Düsseldorf zu vier Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. Der Vorwurf des großangelegten Kokainhandels ließ sich dem Richter zufolge aber nicht belegen. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeklagten auch vorgeworfen, über Jahre hinweg mit zwölf Tonnen Kokain im Wert von 100 Millionen Euro gehandelt zu haben und zwölf Jahre Haft gefordert. Nach Überzeugung des Gerichts erfand der Angeklagte die Kokaingeschäfte in Chatprotokollen unter dem Namen "Nice Guy" aber nur, um Geschäftspartnern zu imponieren. Seine 31-jährige Ehefrau erhielt wegen Beihilfe eine zehnmonatige Bewährungsstrafe und muss 200 Sozialstunden leisten. Fahnder waren dem Immobilienmakler nach dem Knacken von Krypto-Handys durch das FBI auf die Spur gekommen und hatten Ende Februar seine Villa gestürmt.

Arbeitslosigkeit leicht gesunken

Im zurückliegenden Monat ist die Arbeitslosigkeit im Kreis Mettmann leicht gesunken. Das sei im September eine saisontypische Entwicklung, heißt es von der Arbeitsagentur. Viele junge Menschen finden nach dem Ende ihrer Ausbildung im Sommer schnell eine Anschlussbeschäftigung. In diesem Jahr sei das aber zugleich ein ermutigendes Signal angesichts der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage. Bei uns in den Städten waren zuletzt 18.954 Menschen arbeitslos gemeldet - zwei Prozent weniger als im August aber 0,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote liegt nahezu unverändert bei 7,1 Prozent.

Neue DLRG-Wache geplant

Monheim könnte eine neue DLRG-Wachstation an der Rheinpromenade bekommen. Darüber berät heute der Rat. Die bisherige Station am Campingplatz Rheinblick in Baumberg liegt laut einem neuen Konzept zu weit von besonders stark besuchten Rheinabschnitten entfernt. Eine neue Station an der Promenade soll im Sommer für mehr Präsenz und schnellere Hilfe sorgen. Außerdem sind mehr Schwimmangebote und zusätzliche Aufklärung über die Gefahren am Rhein vorgesehen.

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