
Der Tag im Kreis Mettmann (30.05.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Montag, 30.05.2022 16:30
Düsseldorfer Kö soll noch attraktiver werden
Die Stadt Düsseldorf will auf der Königsallee in den nächsten Jahren neue Immobilien bauen. Das berichtet die Rheinische Post.
Rund 2,4 Milliarden Euro sollen in den Um- beziehungsweise den Neubau von Bürokomplexen, Parkhäusern oder auch der Deutschen Oper fließen.
Die KÖ sei ein Hotspot für Besucher aus anderen Städten und dem Ausland geworden, unter anderem auch wegen des Bedarfs an Luxus-Artikeln, so die Stadt.
Reizgas auf Party in Ratingen
Auf einer Feier in Ratingen wurden gestern Abend mehrere Menschen durch Reizgas verletzt. Zwei Männer sollen sich kurz vor Mitternacht Zugang zu der privaten Feier auf der Kaiserwerther Straße verschafft und dort das Reizgas versprüht haben. Laut Zeugenaussagen sollen die beiden Männer dünn sein und schwarze kurze Haare haben. Einer der beiden soll außerdem ein weißes Hemd und eine Anzughose, sowie einen Vollbart getragen haben. Wer Hinweise zu den beiden Männern hat, soll sich bei der Polizei in Ratingen melden.
Ende der Aktion "Stadtradeln"
Am Wochenende ist im Kreis Mettmann nach drei Wochen die Aktion "Stadtradeln" zu Ende gegangen. Fast 6.000 Radfahrer aus dem Kreis haben bei der Aktion mitgemacht. Am Ende sind etwa 970 Tausend Kilometer zusammengekommen. Dadurch wurden etwa 150 Tonnen CO² gespart, die sonst mit dem Auto in die Atmosphäre gelangt wären. Deutschlandweit landet der Kreis Mettmann damit momentan auf Platz 13.
Bessere Bezahlung für Reinigungskräfte
Die IG BAU fordert mehr Geld für die Reinigungskräfte im Kreis Mettmann. Aktuell würden sie noch weit mehr als den gesetzlichen Mindestlohn verdienen. 11,55 Euro die Stunde. Der Mindestlohn werde im Oktober aber auf 12 Euro steigen - und auch danach sollten die Reinigungskräfte mehr verdienen, als gesetzlich vorgegeben, fordert die IG BAU. Ansonsten würden die rund 3.600 Reinigungskräfte im Kreis Mettmann mit dem absoluten Lohn-Minimum nach Hause gehen. Für die wichtige und fachliche Arbeit, die sie leisten, sei das eindeutig zu wenig, meint die IG BAU.