
Der Tag im Kreis Mettmann (30.03.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Mittwoch, 30.03.2022 15:24
Mehr Wohnraum für Geflüchtete
Für Geflüchtete und Asylbewerber gibt es in Wülfrath nicht genug Wohnraum. Deshalb gibt es im Stadtrat den Vorstoß, die Stadt könne zusammen mit der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft leerstehende Immobilien aufbereiten. Das geht aus einem gemeinsamen Antrag der CDU- und Grünen-Fraktion im Wülfrather Stadtrat hervor. Auch Ratingen arbeitet an größeren Kapazitäten für Geflüchtete. Laut der Stadt Ratingen sollen nach der Turnhalle an der Elsa Brandström-Schule auch noch zwei weitere Turnhallen als Notunterkünfte eingerichtet werden.
Radverkehr: Langenfeld sucht Wegedetektive
Langenfeld soll attraktiver für Radfahrer werden. Um diesen Plan in die Tat umzusetzen, sucht die Stadt Langenfeld aktuell Wegedetektive. Sie sollen helfen, das Radnetz und somit das Langenfelder Radverkehrskonzept aktiv mitzugestalten, heißt es von Bürgermeister Frank Schneider. Online können Vorschläge zur Verbesserung des Radwegenetzes gemacht werden. Es ist eine Karte hinterlegt, auf dem Langenfelder Radfahrer einen Punkt oder eine Strecke markieren, ein Foto hochladen und einen kurzen Kommentar schreiben können.
Mehr Informationen zum Radverkehrskonzept der Stadt Langenfeld
Ratingen informiert über Goldkuhle-Pläne
Auf dem Goldkuhle-Gelände am Höseler S-Bahnhof in Ratingen soll ein neues Wohngebiet entstehen. Gebaut werden sollen bis zu 300 Wohnungen, eine Kita und ein Supermarkt. Der nächste Schritt, um das Projekt umzusetzen, wird sein, die Öffentlichkeit mit einzubeziehen. Heute Abend gibt es dafür eine Onlineveranstaltung, um die Ratinger zu informieren. Dabei können auch mögliche Bedenken geäußert werden.
In den kommenden Wochen kann sich die Öffentlichkeit über die Verfahren zur 94. Änderung des Flächennutzungsplans und zur Aufstellung des Bebauungsplans H391 informieren. Die Vorentwurfsunterlagen sind online einsehbar - hier und hier.
Durch Pandemie schwinden Minijobs
Während der Corona-Pandemie sind bisher rund 2.400 Minijobs im Kreis Mettmann verloren gegangen. Mitte des vergangenen Jahres habe es im Kreis fast 45.000 Stellen auf 450-Euro-Basis gegeben – das seien rund 2.400 weniger als zwei Jahre zuvor, heißt es von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Ihr zufolge sei vor allem das Gastgewerbe betroffen. Dort seien im selben Zeitraum 880 Minijobs verloren gegangen – ein Einbruch von 19 Prozent, so die NGG.