
Der Tag im Kreis Mettmann (29.12.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.12.2023 17:00
Polizei und Feuerwehr: Vorbereitungen auf Silvester
Polizei und Feuerwehr im Kreis Mettmann sind auf den anstehenden Jahreswechsel vorbereitet. Letztes Silvester hatte es in mehreren Städten Ausschreitungen und Übergriffe auf Einsatzkräfte gegeben. Bei uns im Kreis Mettmann war vor allem Erkrath betroffen. Die Polizei will rund um den Jahreswechsel verstärkt Präsenz in unseren zehn Städten zeigen - und auch vermehrt Streife fahren. Auch die Feuerwehren und Rettungskräfte haben sich für den anstehenden Jahreswechsel vorbereitet. Die Kräfte seien im Vorfeld auf den Umgang mit möglichen Eskalationen vorbereitet worden, heißt es etwa aus Haan und Heiligenhaus.
Monheimer Bürgerbegehren gescheitert
In Monheim ist ein geplantes Bürgerbegehren wohl erst einmal vom Tisch. Die Initiatoren hätten die Abgabefrist für die nötigen Unterschriftenlisten versäumt, heißt es von der Stadt Monheim. Damit sei das geplante Bürgerbegehren "chancenlos", so Bürgermeister Zimmermann. Die Stadt Monheim will die leerstehenden Container auf dem Gelände des Schulzentrums an der Krischer-/Lottenstraße zur Unterbringung von Geflüchteten nutzen. Gegen diesen Ratsbeschluss wollten Eltern ein Bürgerbegehren starten. Dafür wären laut der Stadt rund 2.300 Unterschriften nötig gewesen. Die hätten innerhalb von drei Monaten zusammenkommen müssen. Bürgermeister Zimmermann spricht von einer guten Nachricht für die Flüchtlingshilfe - und dass er offen für weitere Gespräche sei. Die Container sollen voraussichtlich ab Mai für drei Jahre zur Unterbringung von neu ankommenden Flüchtlingen genutzt werde. Im Moment wird dafür die Lieselott-Diem-Sporthalle in Baumberg genutzt.
Handelsverband Rheinland: So geht es den Geschäften
Der Handel im Kreis Mettmann und der Region blickt unsicher auf das neue Jahr. Gründe dafür sind die vielen Krisen und die Inflation, so der Handelsverband Rheinland. Auch das diesjährige Weihnachtsgeschäft war für den Einzelhandel eher durchwachsen. In den Innenstädten sei weniger los gewesen. Unterm Strich verzeichnete mehr als die Hälfte der Händler im Weihnachtsgeschäft schlechtere Umsätze. Besonders gefragt bei den Kunden waren auch dieses Jahr wieder Klassiker wie Bücher, Schmuck oder Parfüm. Wer mal ein bisschen mehr Geld ausgegeben hat, tat das zum Beispiel für einen neuen Fernseher, so der Handelsverband.