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Der Tag im Kreis Mettmann (29.08.2022)
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Der Tag im Kreis Mettmann (29.08.2022)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Montag, 29.08.2022 16:00

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Der Tag im Kreis Mettmann (29.08.2022)
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Minsterpräsident zu Besuch

Hoher Besuch heute im Kreis Mettmann: NRW-Ministerpräsident Wüst hat heute in Ratingen über die Lage auf dem Erdgasmarkt gesprochen. Anlass war ein Besuch bei Trading Hub Europe mit Sitz in Ratingen - die Firma organisiert die Beschaffung von Erdgas für ganz Deutschland. Wüst hofft, die Gaspreise mit neuen Importen aus Frankreich und Belgien beruhigen zu können. Der Bund müsse jetzt außerdem schnelle Entlastungen für alle beschließen, so Wüst. Eigentümer und Mieter im Kreis Mettmann müssen aber so oder so mit deutlich höheren Abschlägen ab Herbst rechnen.


Wieder deutlich mehr Tourismus

Der Tourismus zieht bei uns im Kreis Mettmann wieder an. Nach der Corona-Flaute gab es im ersten Halbjahr 2022 bei uns in den Städten rund 315.000 Gäste-Übernachtungen - mehr als dreimal so viele wie im Vorjahreszeitrum. Das hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten bekanntgegeben. Normalität sei für die Branche aber noch nicht in Sicht. Und zwar wegen der dünnen Personaldecke. Immerhin seien aber die Löhne in der Tourismus-Branche aber nach dem aktuellen Tarifvertrag um bis zu 28 Prozent gestiegen.


Mehr Wohnungen geplant

Im Kreis Mettmann entstehen mehr Wohnungen. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, hat es bei uns in den Städten im ersten Halbjahr 2022 Baugenehmigungen für mehr als 540 Wohnungen gegeben. Ein Plus von fast 20 Prozent gegenüber den Vorjahreszeitraum. Im Regierungsbezirk Düsseldorf haben die Baugenehmigungen für Wohnungen sogar um mehr als 26 Prozent zugelegt. Damit ist unser Regierungsbezirk der mit dem höchsten Anstieg bei den Wohnungsbau-Genehmigungen in NRW.


Trockenheit legt gefährliche Funde frei

Weil durch Hitze und Trockeneit die Pegel Fallen tauchen im Rhein zunehmend alte Kampfmittel auf, die bisher unter wasser lagen. Dabei kann es sich um Bomben oder Munition aus dem zweiten Weltkrieg handeln, so die Feuerwehr. Wenn ihr etwas verdächtiges im Fluss sehen solltet, auf keinen Fall anfassen - und zur Sicherheit die Rettungskräfte alarmieren. Allein im Juni wurden im Rhein 9 alte Kampfmittel entdeckt, die geräumt werden mussten.

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