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Der Tag im Kreis Mettmann (28.09.2023)
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Der Tag im Kreis Mettmann (28.09.2023)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Donnerstag, 28.09.2023 16:00

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Radio NeandertalDer Tag im Kreis Mettmann (29.09.2023)
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Verpackungssteuer in Hilden?

Mehr Einnahmen und weniger Müll in der Stadt. Das ist die Idee hinter einer Einweg-Verpackungssteuer für Hilden. Der Finanzausschuss der Stadt hat sich allerdings gestern gegen diese extra Abgabe ausgesprochen. Betroffen wären zum Beispiel große Fast-Food-Ketten. Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund empfiehlt die kommunale Steuer nicht einzuführen; das Bundesverwaltungsgericht hatte Anfang des Jahres den Weg dafür freigemacht. Eine Endgültige Entscheidung gibt es Ende November im Hildener Stadtrat.



Unterbringung für Geflüchtete an der Astrid Lindgren Grundschule

In einer der beiden Sporthallen der Astrid Lindgren-Grundschule in Mettmann sollen demnächst Geflüchtete unterkommen. Das bestätigt uns die Stadt auf RN-Nachfrage. Die Unterbringung sorgt für Diskussionen. Schon im Vorfeld wurden Stimmen laut, dass "schon wieder" eine Sporthalle für Geflüchtete genutzt wird. Die Ratsfraktionen der CDU, SPD und der Grünen in Mettmann kritisieren dabei den hetzerischen Unterton; die Stadtverwaltung hätte wohl schon anonyme Drohungen erhalten. Die Fraktionen erinnern die Stadt aber auch daran, dass die Sporthalle nur eine temporäre Lösung sein könne. Maximal 50 Menschen sollen in der Astrid Lindgren-Grundschule unterkommen, hier wird der Hallenboden angepasst und es werden Betten und Zimmer eingerichtet, heißt es von der Stadt. Dieser Bereich werde des Weiteren vom angrenzenden Schulhof und der Kita abgetrennt.


Geld zum Ausgeben und Sparen

Die Menschen im Kreis Mettmann haben mehr Geld im Portemonnaie - zumindest rein rechnerisch. Das hat jetzt eine Auswertung der NRW-Landesstatistiker ergeben. Die bezieht sich auf das verfügbare Einkommen von Privathaushalten im Jahr 2021. Also auf das Geld, das uns zum Einkaufen oder Sparen zur Verfügung steht. Es sind allerdings nicht die Monheimer, die vorletztes Jahr das meiste verfügbare Jahreseinkommen in der Tasche hatten. Pro Einwohner waren es gut 23.600 Euro. Das ist der niedrigste pro Kopf-Wert im gesamten Kreis Mettmann, so die Landesstatistiker. Kreisweiter Spitzenreiter sind dagegen die Haaner: Die haben - zumindest statistisch gesehen - mit mehr als 32.000 Euro das meiste verfügbare Einkommen pro Person im vorletzten Jahr gehabt. Im NRW-weiten Ranking landet die Stadt Haan damit auf Platz 6. Den ersten Platz belegt weiterhin Meerbusch, nebenan im Rhein-Kreis Neuss - mit einem pro Kopf-Einkommen von fast 36.000 Euro.




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