
Der Tag im Kreis Mettmann (28.07.2026)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.07.2026 15:30
Niedrigwasser bremst Wirtschaft
Das Niedrigwasser des Rheins ist nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammern in NRW gefährlich für das Wirtschaftswachstum. Aktuell könnten die Schiffe zum Teil nur noch ein Fünftel der üblichen Ladung mitnehmen. Vor allem Stahl, Chemie, Mineralölprodukte und Futtermittel werden auf dem Rhein transportiert, heißt es von den IHKs in NRW. Für die Unternehmen sei dieses Problem zwar nicht neu - extrem sei aber, dass es so früh im Jahr auftrete. 2018 habe das Weltwirtschaftsinstitut in Kiel alleine durch das Niedrigwasser einen Rückgang im Wachstum von 0,4 Prozentpunkten ermittelt, warnen die Wirtschaftsexperten. Für dieses Jahr erwarte die Bundesregierung etwa 0,5 Prozent Wachstum. Das heißt, dieses von der Bundesregierung eingeplante Wachstum könnte innerhalb von wenigen Tagen schon pulverisiert werden.
Fördergeld für Haaner Innenstadt
Die Stadt Haan erhält 875.000 Euro aus der Städtebauförderung des Landes NRW für die Neugestaltung der Innenstadt. Das Geld fließt in die letzte Maßnahme des Handlungskonzepts für Friedrichstraße, Dieker Straße und Fußgängerzone.
Geplant sind mehr Bäume und Grün, Trinkbrunnen und Wasserspiele sowie neue Sitzgelegenheiten. Mit Blick auf heißere Sommer setzt die Stadt zudem auf einen klimafreundlichen Pflasterstein, der bei der Herstellung deutlich weniger CO₂ verursacht und für Abkühlung sorgt. Zunächst fließen die Mittel in die Planung, die eigentlichen Bauarbeiten sollen 2028 beginnen, sagte uns eine Sprecherin der Stadt.
Warnung vor Betrugsanrufen
Die Stadt Langenfeld warnt aktuell vor dubiosen Anrufen, bei denen es um Gebäudesanierung oder Gebäudeeffizienz geht. Dabei würden angebliche Beratungen angeboten und konkrete Hausbesuche angekündigt. Die Anrufer würden dabei vortäuschen, im Namen der Stadt zu handeln. Die Stadt Langenfeld selbst mahnt allerdings zur Vorsicht und stellt klar: Niemals geht die Stadt proaktiv und auch nicht telefonisch auf Hauseigentümer zu, um solche Beratungen anzubieten. Wer sich unsicher ist, sollte sich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bei Polizei oder Ordnungsamt melden.