
Der Tag im Kreis Mettmann (28.06.2024)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 28.06.2024 15:30
Monheim bekommt Fördergelder zur Unterbringung von Geflüchteten
Die Stadt Monheim bekommt von der EU Fördergelder zur Unterbringung von Geflüchteten. Das hat das Landes-Ministerium für Flucht und Integration mitgeteilt. Monheim ist damit eine von 21 Kommunen in NRW, die das Geld bekommen. Eine große Zahl von Kindern, Frauen und Männern müssen untergebracht und versorgt werden, das seien Herausforderungen für die Kommunen, heißt es vom Ministerium. Insgesamt sind im Fördertopf der EU über 22 Millionen Euro (22.760.762,16).
Hilden: Landesminister besucht Unternehmen
NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat heute die KADOMO GmbH in Hilden besucht - ein Unternehmen im Kreis Mettmann, dass auf Inklusion setzt. Das Ziel der aktuellen Inklusionsinitiative ist es, Menschen mit Behinderungen und offene Stellen besser zusammenzubringen. Die gelungene Integration von Menschen mit Behinderung in Unternehmen wie der Hildener KADOMO GmbH sei auch entscheidend für die langfristige Fachkräftesicherung, so Laumann. Das Hildener Unternehmen ist darauf spezialisiert, Fahrzeuge behindertengerecht umzubauen.
Ferienjobs: Es gibt Grenzen
In den Sommerferien nehmen viele Schüler im Kreis Mettmann einen Ferienjob an. Dabei seien aber einige gesetzliche Regeln zu beachten. Darauf weist die IHK hin. Der Arbeitsschutz für Kinder und Jugendliche sei noch wichtiger als Arbeitsschutz für Erwachsene. Sie dürfen nicht den gleichen körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt werden, wie Erwachsene. 13- und 14-jährige dürfen in den Ferien in der Regel nur bis zu zwei Stunden pro Tag leichtere Tätigkeiten ausführen. Beispielsweise Zeitungen austragen, im Haushalt und Garten helfen oder Nachhilfeunterricht geben, so die IHK. 15- bis 17-jährige dürfen bis zu acht Stunden pro Arbeitstag, maximal jedoch 40 Stunden in der Woche und 20 Arbeitstage im Jahr arbeiten.
Hilden behält seinen Abenteuerspielplatz
Der Hildener Abenteuerspielplatz bleibt erhalten. Der Rat der Stadt Hilden hat sich in seiner letzten Sitzung für einen neuen Träger entschieden. Die AWO im Kreis Mettmann wird mit dem Weiterbetrieb des Abenteuerspielplatzes beauftragt. Der Abenteuerspielplatz stand vor dem Aus, weil Auflagen nicht erfüllt werden konnten. Das hatte Hildens Bürger auf den Plan gerufen, die eine Schließung verhindern wollten.