
Der Tag im Kreis Mettmann (28.03.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Montag, 28.03.2022 15:19
Monheim hat eine neue Feuerwache
Vor zehn Jahren haben die Planungen begonnen, vier Jahre hat der Bau gedauert und jetzt ist die neue Feuer- und Rettungswache in Monheim fertig. Am Wochenende ist das Gebäude feierlich eingeweiht worden. Insgesamt 22 Millionen Euro hat das Projekt die Stadt gekostet; dafür haben die Berufs-, die Freiwillige und die Jugendfeuerwehr jetzt ausreichend Platz. Im alten Gebäude am gleichen Standort sei es über die Jahre viel zu eng geworden, heißt es aus Monheim. Unter anderem seien die Zahl der Einsätze und die Anforderungen an das Personal massiv gestiegen.
Spezialkräfte-Einsatz nach Detonation
Eine Detonation hat gestern Abend einen Polizeieinsatz mit Spezialkräften in Heiligenhaus ausgelöst. Noch in der Nacht wurde die Wohnung eines 35-jährigen Heiligenhausers gestürmt. Weil die Heiligenhauser Polizei eine konkrete Gefährdungslage nicht ausschließen konnte, wurden Spezialeinsatzkräfte angefordert. Zeugen hatten den Mann gut beschrieben. Dadurch kam die Polizei schnell auf die Spur des polizeibekannten 35-Jährigen. Der Heiligenhauser habe sich widerstandlos festnehmen lassen, heißt es von der Polizei. Er gab in einer ersten Befragung an, die Detonation durch Schwarzpulver und einen selbst gebauten Sprengkörper herbeigeführt zu haben.
Pro Bahn: Kritik an 90-Tage-Ticket
Fahrgastverbände fordern es schon länger - jetzt soll ein günstiges Monatsticket für alle kommen. Allerdings nur vorübergehend - für drei Monate. Damit will die Bundesregierung die Folgen der hohen Energiepreise für Verbraucher mindern. Der Fahrgastverband Pro Bahn befürchtet aber, dass das 90-Tage-Ticket zu einem ungünstigen Zeitpunkt kommt. Die Verkehrsbetriebe haben unter anderem immer noch mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen. Es fallen viele Fahrer wegen einer Corona-Infektion aus - und damit auch einzelne Verbindungen. Das könnte viele Nutzer, die wegen des 90-Tage-Tickets auf den ÖPNV umsteigen, gleich wieder abschrecken.
Velbert: Corona-Hilfe für Vereine
Die Stadt Velbert bietet eine einmalige Corona-Hilfe für Projekte und Maßnahmen von Velberter Vereinen. Dadurch soll das Ehrenamt gestärkt werden. Im Rahmen des Förderfonds stehen einmalig 50.000 Euro zur Verfügung, heißt es von der Stadt Velbert. Für ein Projekt oder eine Maßnahme kann eine Förderung von bis zu 2.500 Euro beantragt werden. Dabei muss immer ein Eigenanteil von mindestens 10 Prozent von den antragstellenden Organisationen eingebracht werden, so die Stadt Velbert. Sie nimmt Förderanträge ab sofort entgegen.
Anträge können ab sofort bei der Stadt Velbert gestellt werden. Das Antragsformular sowie weitere Informationen finden sich online auf den Internetseiten der Stadt Velbert.