Anzeige
Der Tag im Kreis Mettmann (27.07.2026)
© Radio Neandertal
Teilen: mail

Der Tag im Kreis Mettmann (27.07.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Montag, 27.07.2026 15:30

Anzeige
Der Tag im Kreis Mettmann (27.07.2026)
Anzeige

Urteil nach Giftanschlag

Im Prozess um den Giftanschlag auf einen Mann aus Velbert hat das Landgericht Wuppertal sein Urteil verkündet. Die Ehefrau des Opfers soll ihn über Monate mehrfach vergiftet haben, nachdem er sich von ihr trennen wollte. Das habe sie unter anderem mit seinem Lieblingsessen versucht: Bohnen mit Speck. Der Velberter hatte nur knapp überlebt. Das Gericht sah dies als versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung an und verurteilte die Frau zu lebenslanger Freiheitsstrafe. Eine befreundete Mitangeklagte, die unter anderem bei der Beschaffung der Giftpflanzen geholfen hatte, wurde wegen Beihilfe zu vier Jahren Haft verurteilt.

DRK sucht Blutspender

Die Sommerferien laufen und damit auch die schwierigste Zeit des Jahres für die Blutspende. Denn viele Spender verbringen den Sommer im Urlaub und können darum nicht zur Blutspende. Gleichzeitig bleibe der Bedarf an den Kliniken hoch, sagt der DRK-Blutspendedienst West in Ratingen. Einzelheiten von Laura Bender Deswegen ruft der Blutspendedienst West jetzt wieder vermehrt zur Blutspende auf. Bei uns im Kreis Mettmann geht das in den kommenden Wochen zum Beispiel in Ratingen und Wülfrath. Spenden darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist und sich gesund fühlt. Eine Altersgrenze nach oben hin gibt es nicht mehr.

Positive Kirmesbilanz

Die Düsseldorfer Rheinkirmes ist zu Ende. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz, zu der auch das stabile Sommerwetter beigetragen habe. An insgesamt zehn Kirmestagen seien knapp 4,1 Millionen Besucher gekommen - etwas mehr Gäste als im Vorjahr. Zu den Höhepunkten gehörte auch diesmal eine große Drohnenshow, verbunden mit dem traditionellen Feuerwerk. Bei der Drohnenshow waren nach Veranstalterangaben 1.200 Drohnen im Einsatz und damit 200 mehr als im vergangenen Jahr. Die Veranstalter der Rheinkirmes haben nach dem Feuerwerk-Unfall im Vorjahr mit 19 Verletzten durch Querschläger auf ein neues Sicherheitskonzept gesetzt. Die Abschussrampen für das Feuerwerk wurden diesmal in Metallcontainern mit über zwei Meter hohen Seitenwänden platziert und auch mit Sand fixiert.

Anzeige
Anzeige
Anzeige