
Der Tag im Kreis Mettmann (27.04.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.04.2023 15:38
RRX-Ausbau geht voran
Der Ausbau des Rhein-Ruhr-Expresses zwischen Langenfeld und Leverkusen geht voran. Damit rückt auch eines der großen Mobilitätsprojekte in der Region seiner Fertigstellung entgegen; geplant ist die für Ende August. Das ist eine Woche später als ursprünglich geplant und bis dahin müssen sich Pendler noch auf diverse Sperrungen einstellen, heißt es von der Bahn. Die Schienen für das vierte Gleis sind laut aktuellem Stand fast komplett verlegt, es fehlen aber noch einige Oberleitungen. Wenn die Arbeiten dann im Sommer abgeschlossen sind, soll auf der Strecke zwischen Dortmund und Köln alle 15 Minuten ein Regionalexpress fahren.
Eine halbe Million Euro für Outdoor-Fitness
Das Land NRW gibt Geld, damit die Outdoor-Fitness-Angebote im Kreis Mettmann weiter ausgebaut werden können. Es geht darum, dass die Sportvereine ihre Außensportbereiche modernisieren, instand setzen und erweitern können. Dafür stellt das Land NRW aktuell insgesamt 27 Millionen Euro zur Verfügung. 500.000 Euro aus dem Programm "Moderne Sportstätte" bekommt der Kreissportbund Mettmann. Der hat das Geld auch schon verteilt. Das sind ein paar Beispiele: Der Turn- und Sportverein Hochdahl 64 bekommt über 41.500 Euro Fördergeld für einen Outdoorcampus. Hilden wird mit 58.000 Euro bezuschusst, um den Trimm-Dich-Pfad im Stadtwald zu modernisieren. Die Modernisierung der Beachvolleyballanlage im Sport- und Freizeitpark Langfort in Langenfeld wird mit knapp 64.000 Euro unterstützt.
Ratingen will weiter Energie sparen
Die Stadt Ratingen will ihren konsequenten Energiesparkurs in Zukunft weiter fortsetzen. Auch, nachdem die Krisenverordnung des Bundeswirtschaftsministeriums vor etwa einer Woche (15.04.) ausgelaufen ist. Zu den Maßnahmen gehört zum Beispiel, öffentliche Gebäude im Winter weniger stark zu beheizen und die Straßenbeleuchtung nachts zu dimmen. Der Stadtrat habe seine Energiesparbeschlüsse aus dem letzten Sommer vom Grundsatz her bestätigt, heißt es aus dem Rathaus; in manchen Bereichen wird aber etwas abgemildert. Das Wasser in den Ratinger Bädern wird zum Beispiel wieder etwas wärmer. Die selbst gesteckten Energiesparziele seien weitgehend erreicht. Das sei nicht nur ein Beitrag, um eine Gaskrise zu verhindern, sondern auch für den Klimaschutz. Ähnlich äußern sich auch andere Städte im Kreis: Auch Erkrath habe die Wassertemperatur im Neanderbad angepasst. Velbert will seine Energiesparmaßnahmen ebenfalls beibehalten.