
Der Tag im Kreis Mettmann (26.04.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Montag, 21.02.2022 23:00
Bilanz nach Waffenverbotszone
Die Polizei hat jetzt eine Bilanz zur Waffenverbotszone im Düsseldorfer Hauptbahnhof gezogen. Bei den Kontrollen am Wochenende habe man 30 Verstöße gegen das gebot festgestellt. Die Resonanz der Reisenden auf die Aktion war nach Angaben der Polizei positiv. An drei Tagen hat die Polizei am Wochenende verstärkt Kontrollen nach verbotenen Waffen durchgeführt, jeweils von 16 Uhr bis 6 Uhr. Über das gesamte Wochenende wurden so 30 Verstöße gegen das Waffenverbot festgestellt.
Mettmanner SPD fordert Ausschluss Schröders
Auch die SPD im Kreis Mettmann ist unter den SPD-Vereinen, die den Ausschluss von Altkanzler Gerhard Schröder beantragt haben. Mehr als ein Duzend solcher Anträge habe es bislang gegeben. Schröder ist unter anderem Aufsichtsratschef beim staatlichen russischen Energieriesen Rosneft. Wer sich nicht klar und eindeutig vom Kriegsverbrecher putin distanziere, der widerspräche den Grundwerten ihrer partei, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese aus unserer region.
Ratinger Gymnasium im neuen Gebäude
Ratingens größte Schule hat mehr Platz für ihre Schüler. Nach zweijähriger Bauzeit ist der Neubau am Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasium jetzt fertig und konnte - pünktlich zum Schulstart nach den Ferien - bezogen werden. Der Neubau hat etwa 10 Millionen Euro gekostet und ist Teil einer größeren Maßnahme, bei der das Gymnasium ausgebaut und Saniert werden soll. Das dreistöckige Moderne Gebäude verfügt neben 12 Klassen- und zwei Musikräumen auch über Büros und eine Bücherei mit "Chillbereich."
Ratingen will mit Photovoltaik aufrüsten
Der Ratinger Rat hat ein fünf-Jahres-Programm für Solaranlagen auf städtischen Dächern auf den Weg gebracht. Bei allen städtischen Gebäuden wurde geprüft, ob auf ihren Dächern Photovoltaikanlagen installiert werden können. Bei 47 Dächern sei das der Fall, heißt es von der Stadt Ratingen. Allerdings müssten einige Dächer erst Saniert werden. Die Pläne könnten mit bis zu 90 Prozent gefördert werden. Das dafür in Frage kommende Förderprogramm liegt aktuell aber auf Eis, weil der Fördergeldtopf erschöpft war.