
Der Tag im Kreis Mettmann (26.03.2026)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.03.2026 15:39
Mehr Notfallsanitäter benötigt
Im Kreis Mettmann werden mehr Notfallsanitäter gebraucht. Die Bedarfsplanung für den Rettungsdienst ist heute Thema im Kreistag. Die Ursache für den höheren Bedarf liegt vor allem an der Schließung der Zentralen Notaufnahme des Klinikums in Langenfeld letzten Dezember, wodurch die Rettungsdienste im südlichen Kreis Mettmann längere Wege fahren müssen und mehr Einsätze haben. In diesem Jahr sollen kreisweit 64 Notfallsanitäter ausgebildet werden. Das sind 15 mehr als noch im letzten Jahr. Ein Großteil wird in der Langenfelder Rettugngswache gebraucht.
Kreis will Olympia-Partner werden
Falls Olympia an Rhein und Ruhr kommt, will der Kreis Mettmann ein sogenannter kommunaler Partner werden. Konkret geht es um einen Beitritt zum Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr. Der kümmert sich während der Spiele um die sportmedizinische Versorgung der Athleten und berät Athleten zu ihrer Laufbahn. Die Kreisverwaltung hält das für ein sinnvolles Mittel der Sportförderung. So könnte er als Partner enger an Trainingsstrukturen oder Fördernetzwerke des Spitzensports angebunden sein - außerdem könnte das ein Imagegewinn für den Kreis als sportfreundlicher Standort sein.
Entlastung bei der Kreisumlage?
Im Kreistag geht es heute darum, ob unsere Städte bei der Kreisumlage finanziell entlastet werden können. Bisher hatte Monheim das meiste gezahlt - weil die Finanzen dort aber eingebrochen sind, sollen die anderen Städte deutlich mehr zur Kreisumlage leisten. Im Raum steht jetzt etwa, 30 Millionen Euro aus der Rücklage so zu verbuchen, dass den Städten Millionenbeträge erspart bleiben. In vielen Fällen ist das auch dringend nötig, zeigt etwa das Beispiel Mettmann: Die Stadt rechnet auch wegen der Kreisumlage mit einem Minus von über 19 Millionen Euro in diesem Jahr.