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Der Tag im Kreis Mettmann (24.11.2022)
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Der Tag im Kreis Mettmann (24.11.2022)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Donnerstag, 24.11.2022 16:46

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Der Tag im Kreis Mettmann (20.01.2023)
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Traglufthalle: Mettmann kündigt Vertrag

In der leidigen Geschichte um die Traglufthalle in Mettmann hat die Stadt das nächste Kapitel aufgeschlagen und den Vertrag mit dem Unternehmen Paranet Deutschland gekündigt. Das Unternehmen hatte die Traglufthalle im Auftrag der Stadt für geflüchtete Menschen aufgebaut. Wegen Mängeln konnte sie aber nie in Betrieb genommen werden. Vor kurzem hieß es aus dem Rathaus, die Traglufthalle koste die Stadt einen hohen fünfstelligen Betrag pro Monat. Abgebaut wird die Traglufthalle aber nicht, weil Paranet ein Beweissicherungsverfahren beantragt hat.


Monheim: Rheinufer-Umbau ab Mitte 2023

In Monheim soll die Rheinpromenade ab Mitte 2023 umfangreich umgebaut werden. Am Donnerstag (24.11.) soll der Baubeschluss im Stadtplanungsausschuss getroffen werden. Geplant sind unter anderem eine Freitreppe, ein naturnaher Weg direkt am Rhein und neue Sitzgelegenheiten. Auch die Verkehrsführung zwischen Geysir und Leda-Skulptur wird angepasst. Ein wichtiger Fokus soll zudem auf Radfahrer gesetzt werden. Die Kosten sollen sich auf rund 8,7 Millionen Euro belaufen. Das Geld stehe im städtischen Haushalt zur Verfügung.


Wülfrather Politik spricht über Zeittunnel

Wie geht es in Wülfrath in Zukunft mit dem Museum Zeittunnel weiter? Das soll ab Donnerstag (24.11.) in verschiedenen Ausschüssen und im Stadtrat beraten und entschieden werden. 2018 hatte der Stadtrat beschlossen, dass die Stadt den Betrieb 2020 einstellt und einen anderen Träger finden will. Übertragen wurde der Betrieb auf die Genossenschaft Zeittunnel Wülfrath - und das erstmal zur Probe. Wegen der Pandemie war es aber lange Zeit nur begrenzt möglich, Betriebserfahrung zu sammeln. Jetzt zeigt sich: Die Genossenschaft sieht sich nicht in der Lage, die Trägerschaft für das Museum zu übernehmen. Das würde bedeuten: Die Stadt muss weiterhin Kosten tragen und eventuelle Verluste ausgleichen. So steht es in einer entsprechenden Beschlussvorlage der Verwaltung. Die Stadt behalte sich aber vor, notfalls die Reißleine zu ziehen, falls die Defizite zu groß werden sollten.


Landkreistag will Klarheit bei Isolationspflicht

Nachdem mehrere Bundesländer die Isolationspflicht für Corona-Infizierte abgeschafft haben, fordern die NRW-Kreise bundeseinheitliche Regeln. Gesundheitsfachleute des Landkreistags warnen vor einem neuen Flickenteppich. Maßnahmen um die Pandemie zu bekämpfen seien zwar weiterhin sinnvoll. Es entstünden aber Verunsicherung und Probleme für Menschen, die etwa aus beruflichen Gründen eine Landesgrenze überqueren. Es sei nur schwer vermittelbar, warum im Nachbar-Bundesland andere Infektionsschutzmaßnahmen gelten sollen. Außerdem hat der Landkreistag gefordert, nicht mehr jeden einzelnen Coronafall melden zu müssen. Das habe keinen Mehrwert mehr und sei mit großem bürokratischem Aufwand verbunden.


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