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Der Tag im Kreis Mettmann (23.02.2026)
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Der Tag im Kreis Mettmann (23.02.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Montag, 23.02.2026 16:30

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Der Tag im Kreis Mettmann (23.02.2026)
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KI-gestütztes Brückenmonitoring

Die Autobahn GmbH testet in NRW ein neues, KI-gestütztes Brückenmonitoring. Elf Brücken im Ruhrgebiet und im Bergischen Land werden dafür mit Sensoren ausgestattet, darunter Bauwerke in Ratingen, Velbert und auf der A52. Die Technik misst unter anderem Schwingungen und Materialbewegungen in Echtzeit. Eine künstliche Intelligenz wertet die Daten aus und erkennt frühzeitig mögliche Schäden. Ziel ist es, Sanierungen besser zu planen und Sperrungen möglichst zu vermeiden. Hintergrund ist das bundesweite Brückenmodernisierungsprogramm. In den kommenden Jahren müssen tausende Autobahnbrücken erneuert oder umfassend saniert werden. Nach einer mehrjährigen Testphase soll entschieden werden, ob das System deutschlandweit eingesetzt wird.

Debatte um Dezernat 1

Im Mettmanner Ordnungsausschuss ist die Neuaufstellung der Stadtverwaltung morgen (24.02) noch einmal Thema. Die Mettmanner CDU fordert Aufklärung darüber, wie die neue Stelle für die Leitung des Dezernat 1 zustandegekommen ist. Die CDU habe erst im Nachgang von der Besetzung der Stelle erfahren, wie aus dem Anfragedokument hervorgeht. Zudem sei vorher im Stellenplan nicht kommuniziert worden, dass es eine neue Stelle für die Dezernatsleitung gibt. Die ursprüngliche Stelle der Leitung des Dezernats 1 sei von der ehemaligen Bürgermeisterin eingespart worden. Die Stadt Mettmann teilt auf Nachfrage mit, dass arbeitstechnische Gründe dazu geführt haben, dass die Parteien erst im Nachgang darüber informiert wurden. Sie hatte die Verwaltung zuletzt umstrukturiert. Zentral ist eine eigene Leitung für das Dezernat 1, das bisher von Bürgermeister André Bär geführt wurde.    

Bessere Baustellenkoordination

Im Kreis Mettmann sollen Baustellen künftig besser abgestimmt werden. Das Land NRW will Kommunen und Kreise verpflichten, ihre Baustellen digital zu melden – ab Januar 2027. Ziel ist es, Überschneidungen und doppelte Sperrungen frühzeitig zu erkennen. Gerade bei stark belasteten Strecken, etwa rund um die A52 oder wichtige Kreisstraßen, sollen Staus so besser vermieden werden. Bislang ist die Teilnahme freiwillig, künftig wird sie Pflicht.

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