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Der Tag im Kreis Mettmann (22.06.2026)
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Der Tag im Kreis Mettmann (22.06.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Montag, 22.06.2026 12:10

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Der Tag im Kreis Mettmann (22.06.2026)
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Gewaltschutz bleibt wichtiges Thema

Die Schutzangebote für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder im Kreis Mettmann bleiben stark gefragt. Im vergangenen Jahr lebten 43 Frauen mit 41 Kindern im Frauen- und Kinderschutzhaus des Kreises. Zusätzlich wurden weitere Betroffene in Schutzwohnungen betreut. Das geht aus dem aktuellen Bericht zum Gewaltschutzkonzept hervor, der heute Thema im Sozialausschuss besprochen wurde. Der Kreis hat das Angebot in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut und zusätzliche Schutzplätze geschaffen.

Monheim verhängt Haushaltssperre

Die Stadt Monheim reagiert auf sinkende Gewerbesteuereinnahmen und hat mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre verhängt. Sie gilt zunächst bis Ende September. Hintergrund ist, dass die im Haushalt eingeplanten Gewerbesteuereinnahmen von rund 140 Millionen Euro nach aktuellem Stand wohl deutlich verfehlt werden. Während der Haushaltssperre dürfen nur noch Ausgaben getätigt werden, zu denen die Stadt rechtlich oder vertraglich verpflichtet ist. Freiwillige Leistungen, neue Projekte und zusätzliche Ausgaben werden vorerst gestoppt. Bürgermeisterin Wienecke sprach von einer Vorsichtsmaßnahme angesichts der angespannten Finanzlage.

Telenotarzt dauerhaft sichern

Der Kreis Mettmann will das bereits laufende Telenotarztsystem dauerhaft absichern. Dafür soll es offiziell in den Rettungsdienstbedarfsplan aufgenommen werden. Das ist Voraussetzung dafür, dass die Kosten künftig über Rettungsdienstgebühren und Krankenkassen refinanziert werden können.  Darüber spricht heute Nachmittag (22.06 / ab 16:30 Uhr) der Kreisausschuss für Ordnung, Verbraucher- und Bevölkerungsschutz. Das Telenotarztsystem "Bergisches Land" ist seit Juli des vergangenen Jahres im Einsatz und ermöglicht es Rettungskräften, Notärzte per Telefon oder Video zuzuschalten. Diese können in Echtzeit Gesundheitsdaten der Patienten abrufen, die Einsatzkräfte unterstützen und entscheiden, ob ein Notarzt ausrücken muss oder ein Transport ins Krankenhaus ausreicht. Beteiligt sind neben dem Kreis Mettmann auch der Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die Städte Wuppertal, Solingen, Remscheid und Leverkusen.

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