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Der Tag im Kreis Mettmann (22.06.2022)
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Der Tag im Kreis Mettmann (22.06.2022)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Dienstag, 21.06.2022 22:00

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Der Tag im Kreis Mettmann (20.01.2023)
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Landrat Hendele spricht mit Bundespolitik

Landrat Thomas Hendele wird morgen mit seinen Landratskollegen in Berlin erwartet. Die Landkreise wie unser Kreis Mettmann wollen dort mit Spitzenpolitikern zusammentreffen. Gespräche wird Hendele unter anderem mit Bundestagspräsidentin Bas, Finanzminister Lindner und den Fraktionsvorsitzenden von SPD und Grünen führen. Die Landkreise kritisieren etwa, dass Land und Bund sie mit vielen Kosten für die Aufnahme von Flüchtlingen allein lassen. Auch die Corona-Pandemie, ihre Eindämmung und ihre Folgekosten beschäftigt die Kreise weiterhin.


Geldautomat in Wülfrath gesprengt

In der Wülfrather Innenstadt ist vergangene Nacht ein Geldautomat gesprengt worden. In einer Filiale der Deutschen Bank habe es gegen 00:35 Uhr eine Explosion gegeben. Anschließend sind laut Polizei vier maskierte Personen gesehen worden, die in einem dunklen Audi Kombi in Richtung Velbert verschwunden seien. Die verdächtigen Personen hat die Polizei aber nicht mehr finden können. Der Vorraum der Bankfiliale ist stark beschädigt. Die Deckenkonstruktion könnte jederzeit herunterstürzen, einsturzgefährdet ist das Gebäude aber nicht.


Große Probleme am Düsseldorfer Flughafen

Der erste richtige Urlaub seit Langem wird dieses Jahr für viele mit Schlangestehen beginnen. Schon lange vor den Sommerferien hatten Personalprobleme für lange Schlangen an NRWs Flughäfen gesorgt. In den Ferien selbst erwartet etwa der Düsseldorfer Flughafen jetzt 3 Millionen Reisende. Den zuständigen Dienstleistern und der Bundespolizei fehlt aber genügend Personal für die Sicherheitskontrollen und den Check-In. Der Airport will deshalb selbst auch mit Studenten und eigenen Servicekräften aushelfen. Ausreichen wird das aber längst nicht, ist sich der Flughafen sicher.


Viel Trickserei bei Mindestöhnen

Nur, weil auf dem Papier ein Mindestlohn gilt, heißt es nicht, dass ihn auch jeder wirklich bekommt. Das kritisiert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Sie teilt mit, dass bei uns in der Region im vergangenen Jahr 86 Verfahren gegen Unternehmen eingeleitet worden seien, weil sie Mindestlöhne unterschritten, gar nicht oder zu spät gezahlt haben sollen.Daher solle es mehr Kontrollen geben, sagt die Gewerkschaft. Im Fokus der Zollbeamten stehen bei den Kontrollen neben Lohn-Tricksereien auch Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Steuerbetrug.

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