
Der Tag im Kreis Mettmann (22.03.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 17.03.2023 13:40
Weitere Warnstreiks angekündigt
Weitere Streiks im Kreis Mettmann: Die Gewerkschaft verdi hat kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern wieder Warnstreiks angekündigt. Betroffen bei uns in der Region ist die Stadt Ratingen. Hier sollen am Donnerstag die Kitas und die Stadtverwaltung bestreikt werden. Die Stadt Ratingen warnt außerdem davor, dass auch die Müllabfuhr evtl. nur eingeschränkt arbeiten wird. Hintergrund ist ein Streikaufruf der Gewerkschaft komba. Sie ruft NRW-weit mehrere Tausend Kollegen dazu auf, an einer zentralen Streikkundgebung in Gelsenkirchen teilzunehmen. Betroffen sind bei uns u.a. die Städte Ratingen, Velbert, Heiligenhaus und Langenfeld.
Keine Bodycams für Regiobahn
Die Deutsche Bahn will ihr Personal in den Zügen testweise mit Bodycams ausstatten, um das Zugpersonal besser zu schützen. Die Gewalt gegen das Personal nehme seit Jahren zu, so die Bahn. Seit Februar testet die Bahn deshalb in der Schwarzwaldbahn in Baden-Württemberg die Body-Cams. Bei der Mettmanner Regiobahn ist das kein Thema. Auf Nachfrage sagte uns eine Unternehmenssprecherin: Die Regiobahn plane keinen Einsatz von Bodycams, da sich die Mehrheit der Kollegen in einer Befragung gegen den Einsatz ausgesprochen habe.
Kein Carsharing in Erkrath
In Erkrath wird es in naher Zukunft wohl kein Carsharing-Angebot geben. Das sei unter anderem zu teuer und habe zu geringe Erfolgsaussichten, heißt es in der entsprechenden Vorlage für den Erkrather Mobilitätsausschuss heute (22.03). Ein Carsharing-Angebot würde nur mit reinem rein elektrischen Fahrzeugpool Sinn machen und das sei aktuell einfach nicht umsetzbar. Zudem seien Mettmann und Hilden mit ihren Carsharing-Angeboten gescheitert, weil sie von den Bürgern kaum bis gar nicht genutzt worden seien, heißt es in der Vorlage. Der Fokus liege vielmehr auf einem Bike-Sharing-Angebot und auf On Demand-Verkehr, sprich auf flexible Mobilität auf Nachfrage.
U-Boot im Rhein
Voraussichtlich Mitte Mai wird ein U-Boot im Rhein unterwegs sein. Das U17, ein knapp 50 Meter langes, 500-Tonnen-schweres U-Boot, wird an Duisburg, Düsseldorf und Köln vorbei fahren. Das ausrangierte Bundeswehr-Unterseeboot wird auf einem Schwimmponton von Kiel bis nach Speyer transportiert. Dort wird es im Technik Museum Speyer aufbereitet und wird dann weiter ins Technik Museum Sinsheim in Baden-Württemberg gebracht und dort ausgestellt.