
Der Tag im Kreis Mettmann (21.12.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 21.12.2023 17:00
Hildener Krankanhaus ist gerettet und fusioniert mit Klinik in Langenfeld
Das Krankenhaus in Hilden ist endgültig gerettet. Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für eine Fusion mit der Klinik in Langenfeld gegeben. Der Träger, die Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe, führt die beiden Schwesterkliniken ab sofort unter dem Namen GFO Kliniken Mettmann-Süd. Ab dem 1. Januar soll es mit dem gemeinsamen Krankenhaus losgehen. Zwischen dem bisherigen Träger der Klinik in Hilden, der insolventen Kplus-Gruppe, und der GFO sind noch einige Dinge zu klären. Die größte Hürde sei mit der Zustimmung des Bundeskartellamts aber genommen, so die GFO. Auch ausreichend neue Mitarbeiter konnten schon gewonnen werden.
Neubau der Gesamtschule in Velbert-Neviges
Der Neubau der Gesamtschule in Velbert-Neviges soll im Sommer 2025 fertig sein. Das hat die Stadt gestern bekanntgegeben. Die dritte Gesamtschule in Velbert bietet dann Platz für über 1.300 Schülerinnen und Schüler. Die Schule soll hochmodern werden, mit WLAN und Tablets für alle Schüler. Geplant ist außerdem eine große Sporthalle und eine Mensa. Zum Schulstart 2025/26 soll es los gehen - im sogenannten Clusterkonzept. Sechs Klassen pro Jahrgang lernen in kleinen Gruppen. Zudem wird die Schule barrierefrei, nachhaltig und energieeffizient. Die Dächer werden begrünt und es gibt eine Photovoltaikanlage. Mehr Infos gibt es hier.
Unterbringung von Geflüchteten über die Feiertage: Keine neue Zuweisungen
Über Weihnachten und Neujahr werden den Städten im Kreis Mettmann keine neuen Flüchtlinge zugewiesen. Aus der Politik im Kreis gibt es dazu positive Reaktionen von der CDU und den Grünen. Die Entscheidung führe zu einer Entlastung der Mitarbeiter vor Ort, die mit hohem Aufwand die Unterbringung der Geflüchteten organisieren, so die Politiker. Das Land arbeite außerdem an weiteren Maßnahmen zur Entlastung der Städte. So sollen mehr Kapazitäten als Puffer aufgebaut werden. Die Abgeordneten des Kreises weisen aber auch darauf hin, dass die Aufgaben immer schwieriger werden. Den Menschen müsse geholfen werden, in ihrer Heimat zu bleiben oder dahin zurückzukehren. In NRW gibt es aktuell 48 Landesunterkünfte mit über 32.000 Plätzen.