
Der Tag im Kreis Mettmann (20.12.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.12.2022 15:50
Gewerkschaft NGG will Niedriglöhner besser stellen
Wenn Vollzeit arbeiten nicht zum Leben reicht - so geht es jedem sechsten Beschäftigten im Kreis Mettmann. Die Gewerkschaft NGG Düsseldorf-Wuppertal weist auf diese Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hin. Sie vertritt unter anderem Beschäftigte in Restaurants, Hotels und Bäckereien, von denen besonders viele zum Niedriglohn arbeiten. Deshalb will sie mit der Forderung einer Lohnsteigerung von mindestens 10 Prozent in das nächste Jahr starten. Außerdem will sie sich für eine einmalige Prämie zum Inflationsausgleich in Höhe von 3000 Euro einsetzen.
Hildener Feuerwehr braucht mehr Personal
Die Herausforderungen für die Einsatzkräfte in der Region werden immer umfangreicher, das hat zuletzt die Flutkatastrophe 2021 gezeigt. In Hilden soll die Feuerwehr deshalb aufgestockt werden. Das schreibt die Rheinische Post. Nicht nur hauptamtliche, sondern auch ehrenamtliche Kräfte müssten gefördert werden, so die Kommunalagentur NRW. Hilden sei als Stadt grundsätzlich auf viele Einsatzkräfte angewiesen. Hier gebe es viele risikobetriebe, große Gebäude und die Autobahnen um die Stadt würden eine zusätzliche Herausforderung bedeuten.
Krischer kritisiert A3-Ausbau
NRW-Verkehrsminister Krischer kritisiert ein Großprojekt bei uns: Den vier- bis fünfspurigen Ausbau der A3 zwischen dem Kreuz Hilden und Leverkusen. Zwar müsse für den Erhalt der Autobahnen im Land Geld fließen. Dabei sollten aber die schlimmsten Engpässe Priorität haben. Die A3 sei schon dreispurig. Eine oder zwei weitere Spuren würden irrsinnige Summen verschlingen, so Krischer. Von Bundesminister Wissing fordert er die angekündigte Überarbeitung des Verkehrswegeplans 2030.
Kältere Zugfahrt
In den Zügen der Stadtbahnlinie U72 zwischen Ratingen und Düsseldorf wird es etwas frischer. Denn die Rheinbahn versucht, Energie zu sparen - und damit die Vorgaben der Bundesregierung umzusetzen. Deshalb wird die Innentemperatur in den Fahrzeugen der Rehinbahn von Januar bis April um zwei Grad, auf 16 Grad runtergekühlt. Damit spare die Rheinbahn etwa eine Million Kilowattstunden ein. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 250 Vier-Personen-Haushalten, so das Unternehmen.