
Der Tag im Kreis Mettmann (20.03.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 17.03.2023 16:40
Zu teure Fernwärme bei den Stadtwerken Erkrath?
Die Erkrather Grünen kritisieren die häufig zu hohen Anschlusswerte der Fernwärme in ihrer Stadt. Das geht aus einem Antrag an die Erkrather Stadtwerke hervor. Sie sollen das Thema in ihrer nächsten öffentlichen Ausschuss-Sitzung auf den Tisch bringen. Vor allem im Stadtteil Hochdahl seien die Kosten für Nutzer der Fernwärme sehr hoch, heißt es von den Grünen. Jeder habe das Recht, die Anschlusswerte ein mal jährlich um bis zu 50 % zu reduzieren. Die Stadtwerke Erkrath sollen einigen betroffenen Bürgern diese Kostenreduzierung aber verweigert haben, da noch einige interne Prozesse zu klären seien. Die Grünen halten das rechtlich für zweifelhaft und fordern entsprechende Aufklärung. Auch solle sich Erkrath künftig dem Bundes- und Landesverband "Erneuerbare Energien" anschließen. Die öffentliche Sitzung findet am 29. März um 17 Uhr im Gebäude der Stadtwerke statt.
Bauarbeiter in Monheim verschüttet
Rettungseinsatz für die Feuerwehr Monheim: Heute Morgen ist ein Bauarbeiter an der Alfred Nobelstraße in einer Baugrube verschüttet worden. Der Mann hatte in drei Metern Tiefe unter einem Rohr gearbeitet, als die Böschungskante abrutschte. Die Feuerwehr musste erst die Kante der Baugrube absichern. Anschließend wurde der Bauarbeiter mit einer sogenannten Schleifkorbtrage aus der Baugrube geborgen. Er musste verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Baugrube wurde gesperrt. Die Polizei ermittelt.
Krebsberatungsstelle soll kommen
Der Kreis Mettmann soll eine ambulante Krebsberatungsstelle bekommen. Das geht aus Unterlagen für verschiedene Gremien des Kreises hervor. Heute Nachmittag wurde im Kreisausschuss noch einmal dazu beraten. Heute in einer Woche (27.03.) soll im Kreistag ein Beschluss gefasst werden. Die Stelle soll an Krebs erkrankten Personen und ihren Angehörigen psychosoziale Beratung und Unterstützung bieten. Sie sollen außerdem weiterführende Angebote vermittelt bekommen. Geplant ist eine Pilotphase ab Juli für zwei Jahre. Danach soll über eine Fortsetzung entschieden werden. Den größten Teil der Kosten für die Krebsberatungsstelle sollen der Spitzenverband der Krankenkassen und der Kreis Mettmann übernehmen.
Neuer Mängel-Melder für Ratingen
Ratingen hat jetzt auch einen Mängel-Melder. Den gibt es auf der Website der Stadt oder als App für Smartphones. Damit sollen die Ratinger einfach und schnell Mängel in ihrer Nachbarschaft an die Stadt melden können. Beispielsweise Müllberge, defekte Laternen oder zugewachsene Wege. Die Stadt prüft die Meldungen und kümmert sich dann.