Anzeige
Der Tag im Kreis Mettmann (20.02.2026)
© Radio Neandertal
Teilen: mail

Der Tag im Kreis Mettmann (20.02.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Freitag, 20.02.2026 13:03

Anzeige
Der Tag im Kreis Mettmann (20.02.2026)
Anzeige

Bahn-Sanierung: Erste Entlastung

Seit zwei Wochen wird die Bahnstrecke zwischen Hagen, Wuppertal und Köln generalsaniert – mit spürbaren Folgen für Pendler im Kreis Mettmann. Ab heute Abend um 21 Uhr gibt es etwas Entlastung: Die zweite Bauphase startet, und es fahren wieder mehr Züge statt Ersatzbusse. Die S8 hält wieder in Erkrath, Haan bleibt weiter nur per Bus erreichbar. Auch die S28 fährt wieder – allerdings nur bis Vohwinkel. Reisende sollten ihre Verbindung vorab online prüfen.

Zweite Kinderarztpraxis fehlt weiter

Die Stadt Heiligenhaus sucht weiter nach einem zweiten Kinderarzt oder einer zweiten Kinderärztin. Derzeit gibt es nur noch eine Praxis vor Ort, nachdem die zweite im September vergangenen Jahres geschlossen hatte. Für die Räume im Rathaus-Center an der Hauptstraße wird seitdem ein Nachfolger gesucht. Im Haupt- und Finanzausschuss ist das Thema jetzt erneut aufgegriffen worden. Die GfH-Fraktion hatte eine zeitnahe Wiedereröffnung angemahnt. Jugend- und Sozialdezernentin Legut erklärte dazu, dass die Stadt in intensivem Austausch mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein stehe, um möglichst bald wieder eine zweite Praxis in Heiligenhaus zu etablieren. Nach Angaben der Verwaltung werden die Kinder entweder durch die bestehende Praxis vor Ort versorgt oder haben einen Kinderarzt in umliegenden Städten wie Velbert, Essen oder Ratingen gefunden. Nicht ärztlich versorgte Kinder seien der Stadt derzeit nicht bekannt. Genaue Zahlen, wie viele Familien ausweichen müssen, liegen allerdings nicht vor.

Ratingen baut Ordnungsdienst aus

Die Stadt Ratingen will den kommunalen Ordnungsdienst deutlich ausbauen. Das Personal soll fast verdoppelt werden. Die Stadt erhofft sich davon mehr Sicherheit, mehr Sauberkeit und somit mehr Lebensqualität. Künftig sollen deutlich mehr Ordnungskräfte auf den Straßen unterwegs sein, regelmäßig auch bis in die Nachtstunden. Ein Schwerpunkt soll in Ratingen-West liegen, weil der Stadtteil dicht bebaut und sozial sehr vielfältig sei. Bis das Konzept voll umgesetzt werden kann, werde es aber noch ein paar Monate dauern, heißt es aus dem Ratinger Rathaus.

Anzeige
Anzeige
Anzeige