
Der Tag im Kreis Mettmann (20.01.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.01.2022 16:56
CO-Pipeline: Urteil des OVG Münster rechtskräftig
Für die Gegner der geplanten CO-Pipeline durch den Kreis Mettmann gibt es einen Rückschlag. Im letzten Jahr hatte das Oberverwaltungsgericht Münster private Klagen aus dem Kreis gegen die Inbetriebnahme abgewiesen. Damals wurde keine Revision zugelassen. Daraufhin haben sich die Kläger an das Bundesverwaltungsgericht gewandt. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Münsteraner Richtern jetzt Recht gegeben, teilt der Kreis mit. Es bleibt dabei: Eine Revision wird nicht zugelassen und damit ist das Urteil des OVG Münster rechtskräftig. Es gibt aber noch weitere Klageverfahren gegen das Projekt. Mit einer Inbetriebnahme ist deshalb vorerst trotzdem nicht zu rechnen. Die Pipeline soll hochgiftiges Kohlenmonoxid zwischen Krefeld und Dormagen transportieren - und führt dabei unter anderem durch Langenfeld, Ratingen, Monheim und Erkrath. Städte und Privatleute gehen seit langem gerichtlich gegen die CO-Pipeline vor, weil sie Sicherheitsbedenken haben. Die Richter sehen die Einwände aber als unbegründet an.
Hendele fordert einheitliche Hochwasser-Vorsorge
Der Landkreistag NRW fordert mehr Tempo beim Ausbau des Hochwasser- und Starkregenschutzes in der Region. Bei der Hochwasserkatastrophe im vergangenen Sommer waren in NRW viele Menschen gestorben und noch mehr hatten ihr Zuhause verloren. Auch bei uns im Kreis Mettmann hatte der Starkregen große Schäden angerichtet, unter anderem in Erkrath, Velbert-Langenberg und Hilden. Noch immer sind nicht alle Schäden beseitigt. Der Vorsitzende des Landkreistags, unser Landrat Thomas Hendele, fordert jetzt unter anderem eine einheitliche Hochwasser-Vorsorge und finanzielle Hilfe von der Landesregierung. Darüber hinaus fordern er und seine Amtskollegen ein einheitliches Meldeverfahren und eine bessere Einbindung des Katastrophenschutzes. Dadurch seien die Kommunen für künftige Ereignisse dieser Art gewappnet.
Heiligenhaus: alte Leitungen sorgen für Wasserrohrbrüche
In der Hofermühle in Heiligenhaus gibt es in den letzten Monaten immer wieder Wasserrohrbrüche. Die Versorgungs-leitung in dem Bereich ist bereits etwa 60 Jahre alt, sagten uns die Stadtwerke Heiligenhaus. Die Leitung soll deshalb erneuert werden. Das sei schon seit vier Jahren vorgesehen, so die Stadtwerke. Aber gerade im oberen Bereich der Ratinger Straße sei die Leitung nur schwer zugänglich, weil sie unter einer Schrebergartenanlage verläuft. Für die Baumaßnahme müsse die Ratinger Straße halbseitig gesperrt werden. Das soll wegen des vielen Verkehrs aktuell erst passieren, wenn die Arbeiten an der A44 fertig sind. Untätig wollen die Stadtwerke dieses Jahr aber nicht bleiben. In der zweiten Jahreshälfte soll der besonders anfällige Teil der Leitung zumindest provisorisch saniert werden.
Dezentrale Impfstelle jetzt auch in Monheim
Nachdem am Dienstag (18.01.) und Mittwoch (19.01.) schon neue Impfstellen in Wülfrath und Heiligenhaus eröffnet worden sind, öffnet heute (20.01.) eine weitere in Monheim. Auf der Heinestraße (Heinestraße 10) können sich donnerstags bis samstags Personen ab 12 Jahren von 10 bis 18 Uhr impfen lassen. In allen dezentralen Impfstellen wird mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna geimpft. Es sind Erst-, Zweit- und Drittimpfungen möglich. Um Wartezeiten zu verkürzen, bittet der Kreis Mettmann, die nötigen Dokumente ausgedruckt und fertig ausgefüllt mitzubringen.
Termine für die dezentralen Impfstellen im Kreis Mettmann müssen vorab online gebucht werden. Darüber hinaus bietet der Kreis Mettmann mobile Impfangebote in den kreisangehörigen Städten an. Eine Übersicht gibt es auf der Homepage des Kreises.

