
Der Tag im Kreis Mettmann (19.11.2021)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.11.2021 15:47
Rheinbahn bereitet 3G vor
In Bus und Bahn sollen gemäß der Beschlüsse nur noch Menschen befördert werden, die nachweisen können dass sie geimpft, genesen oder aktuell getestet sind. Die Rheinbahn spricht von sehr großen Herausforderungen, das jetzt umzusetzen. Fest stehe bisher, dass es stichprobenartige Kontrollen in den Fahrzeugen der Rheinbahn geben werde. Diese werden viel Geld kosten, sagt das Unternehmen. Denn klar sei auch: Die Fahrerinnen und Fahrer könnten diese Kontrollen nicht noch zusätzlich übernehmen. Die würde zu ihrer Überlastung und zu Verspätungungen im Betrieb, so die Rheinbahn.
KVNO mahnt mehr Vorsicht an
Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein reichen die Boosterimpfungen allein nicht aus, um die vierte Corona-Welle zu brechen. Sie seien ohne Frage eine wichtige Maßnahme, die Infektionen einzudämmen, trotzdem müsse mehr getan werden. Die KNVO unterstützt deshalb die Pläne der NRW-Landesregierung, ab nächster Woche 2G im Freizeitbereich und 3G am Arbeitsplatz einzuführen. Auch auf das Tragen der Masken und auf die Abstände müsse wieder mehr geachtet werden, heißt es von der Vereinigung. Den Arztpraxen in NRW stünden nun impfintensive Wochen bevor.
Unsichere Lage für Weihnachtsmärkte
Der Hildener Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende wird nicht stattfinden. Er wurde heute abgesagt. Auf den anderen Weihnachtsmärkten im Kreis Mettmann wird - nach aktuellem Stand - die 2G-Regelung gelten. Für den Wülfrather Herzog-Wilhelm-Markt war von Anfang an damit geplant worden. Die Organisatoren des Mettmanner Blotschenmarkts hatten zunächst mit 3G geplant, haben sich jetzt aber auch für 2G entschieden. In Heiligenhaus findet das "Winterwunderland" vorm Rathaus auch unter 2G statt. Die Angaben sind aber alle unter Vorbehalt; denn alle Veranstalter werden sich an die dann aktuellen Vorgaben und Regeln halten.
Neuer Name für Emil-Nolde-Straße
Die Emil-Nolde-Straße in Mettmann wird umbenannt. Der Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität hat sich mit großer Mehrheit dafür ausgesprochen. Hintergrund sei, dass Emil Nolde inzwischen als Rassist, Antisemit und überzeugter Anhänger des Nationalsozialismus gelte, so die Stadt. Jetzt sollen die Anwohner der Straße entscheiden, welchen neuen Namen sie bekommen soll. Zur Wahl stehen die Künstlerinnen Paula Modersohn-Becker oder Hannah Höch. Inwieweit die Kosten für die Umbenennungen übernommen werden können, will die Stadt noch prüfen.

