
Der Tag im Kreis Mettmann (17.12.2025)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Freitag, 16.05.2025 12:57
Mehr Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen im Kreis Mettmann
In Deutschland waren 2024 so wenige Kinder und Jugendliche wegen Alkoholvergiftungen im Krankenhaus wie seit 25 Jahren nicht. Das meldet das Statistische Bundesamt. Im Kreis Mettmann sah es dagegen etwas anders aus. In unseren Städten wurden 2024 laut der Krankenkasse DAK-Gesundheit 48 Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 19 Jahren mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt. Damit stieg die Zahl im Vergleich zu 2023 um 45 Prozent. Alkohol wirkt auf junge Menschen schneller, stärker und länger als auf Erwachsene, warnt die DAK-Gesundheit. Sie fordert deshalb, wichtige Gesundheitsthemen wie dieses im Schulalltag zu diskutieren.
NGG fordert günstiges Azubi-Ticket
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert ein deutlich vergünstigtes Deutschland-Ticket für Auszubildende auch in NRW. Land und Arbeitgeber sollen die Hälfte der Kosten für das Deutschland-Ticket übernehmen, so der Vorschlag der NGG. Allein im Kreis Mettmann würden laut der Gewerkschaft fast 7.000 Azubis davon profitieren. Der Preis für das Deutschland-Ticket steigt ab Januar von 58 auf 63 Euro pro Monat. Azubis könnten mit den Zuschüssen immerhin für 31,50 Euro im Monat mit den "Öffis" fahren. In Niedersachsen werde es bereits so gemacht und NRW sollte dem Vorbild folgen, fordert die NGG. In Niedersachsen übernehme das Land 20 Prozent der Kosten und damit 12,60 Euro pro Monat. Wenn der Arbeitgeber sich aber auch mit einem Viertel, also knapp 16 Euro, am Ticket-Preis beteiligt, erhöht das Land Niedersachsen seinen Anteil ebenfalls auf 25 Prozent.
Neandertaler-Ampelmännchen in Mettmann
Mettmann hat heute Neandertaler-Ampelmännchen bekommen. An den beiden Fußgängerampeln zwischen dem S-Bahnhof Mettmann-Zentrum und der Innenstadt wurden die so genannten Streuscheiben getauscht. Das seien die beiden am meisten genutzten Fußgängerampeln in Mettmann, heißt es von der Stadt. Die klassischen Ampelmännchen wurden dabei durch wartende und gehende Neandertaler mit einem Speer in der Hand getauscht.
Seit Anfang der Woche ist auf der vielbefahrenen Brachter Straße an der A3 in Ratingen wieder eine Spur gesperrt. Wie uns die zuständige Autobahngesellschaft sagte, sollte sich das aber bald wieder ändern. An der Stelle wird die Brücke über die A3 erneuert. Laut Autobahn GmbH war jetzt aber mehr Platz nötig, um die Schutzplanken zu bauen - deshalb wurde die Spur Richtung Ratingen gesperrt. In den nächsten Tagen sollen die Arbeiten aber abgeschlossen und die Brachter Straße wieder in beide Richtungen normal befahrbar sein.