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Der Tag im Kreis Mettmann (17.11.2021)
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Der Tag im Kreis Mettmann (17.11.2021)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Donnerstag, 11.11.2021 15:47

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Radio Neandertal
Der Tag im Kreis Mettmann (22.02.2022)
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Razzien in Langenfeld und Ratingen

Mit einem Großeinsatz hat die Polizei in NRW heute morgen unter anderem in Langenfeld und Ratingen eine Razzia durchgeführt. Dabei ging es offenbar um den organisierten Drogen- und Waffenhandel. NRW-weit und hier bei uns wurden 47 Wohnungen, Betriebe, Kioske, Restaurants und Lagerhallen durchsucht. Sechs Männer wurden verhaftet, zwei weitere vorläufig festgenommen. In einer Lagerhalle in Langenfeld wurden mehrere Kilogramm Marihuana gefunden. Beschlagnahmt wurden bei den Durchsuchungen in NRW insgesamt etwa 200.000 Euro Bargeld, weitere Drogen, sowie scharfe Waffen und Munition.


Hochwasserschäden auf Bahnstrecken

Gut vier Monate nach dem Hochwasser durch Tief Bernd konnten viele der Schäden noch immer nicht beseitigt werden. Betroffen sind unter anderem die Bahnstrecken durch den Kreis Mettmann. Im Mobilitätsausschuss des Kreises wird kommenden Montag (22.11.) ein Bericht zu den Auswirkungen des Hochwassers auf den Bahnbetrieb erwartet. Auf der Bahnstrecke der Linie S9 von Wuppertal über Wülfrath und Velbert nach Essen wird der Bahnbetrieb wohl erst zum Jahreswechsel wieder anlaufen können. Auch bei der S28 war zwischen Mettmann und Düsseldorf eine Böschung abgesackt. Hier müssen sich Reisende wohl noch bis Mitte Dezember gedulden, bis die Regiobahn wieder wie gewohnt mehrmals die Stunde fahren kann.


Mettmanner Tafel packt Weihnachtspäckchen

Die Mettmanner Tafel sammelt wieder Weihnachtspäckchen. Sie werden dann an bedürftige Menschen in Mettmann verteilt. Gesucht werden etwa haltbare Lebensmittel wie Reis, Gemüsekonserven oder Gebäck. Aber auch Kinderspielzeug, Weihnachtsdeko und Geldspenden nimmt die Mettmanner Tafel entgegen. Mehr Infos zur Weihnachtspäckchenaktion der Mettmanner Tafel gibt es in den Nachrichten auf radioneandertal.de


Tantramassage ist sexuelle Dienstleistung

Ein Tantramasseur ist vor Gericht mit einer Klage gegen den Kreis Mettmann gescheitert. Der Kreis Mettmann hatte gegen den Mann eine Verfügung erlassen, nach der er sich als Prostituierter anmelden sollte. Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat die Klage des Masseurs dagegen abgewiesen. Zur Begründung hieß es: Bei den Tantramassagen, die der Kläger gegen Geld anbietet, handele es sich um sexuelle Dienstleistungen im Sinne des Gesetzes. Deshalb sei er als Prostituierter anzusehen. Dies diene auch seinem eigenen Gesundheitsschutz, so das Gericht. Der Tantramasseur kann jetzt noch vor dem Oberverwaltungsgericht in Berufung gehen.

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