
Der Tag im Kreis Mettmann (17.08.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.08.2022 16:00
Prozess um Haaner Säureanschlag geht zuende
Im Prozess um den Säureanschlag auf den Haaner Manager Berndhard Günther werden morgen die Plädoyers erwartet. Möglicherweise auch schon das Urteil, sagte uns das Wuppertaler Landgericht. Dem Angeklagten 42-jährigen Belgier drohen bis zu 15 Jahren Haft. Seine DNA war am Tatort gefunden worden. Der Mann bestreitet vehement, etwas mit der Tat zu tun zu haben. Ein Handschuh mit seiner DNA sei ihm gestohlen und dann am Tatort als falsche Fährte platziert worden. Anfang März 2018 war der inzwischen 55-jährige Haaner in der Nähe seines Hauses mit hochkonzentrierter Schwefelsäure angegriffen und schwer verletzt worden.
Langenfeld spart am Warmwasser
Die Stadt Langenfeld verzichtet ab sofort auf warmes Wasser in ihren Gebäuden. Das betrifft die von der Stadtverwaltung genutzen Gebäude, Sporthallen und Sportplätzen, die mit Gas versorgt werden. Die Langenfelder Sporthallen selbst sollen reduziert beheizt werden. In der Adventszeit soll außerdem auf die Eislaufbahn verzichtet werden, die ebenfalls viel Energie braucht. Durch diese Maßnahmen soll ein Gasmangel im Winter verhindert werden.
Feuerwehr rüstet sich gegen Waldbrände
Die Feuerwehren im Kreis Mettmann rüsten sich, um besser gegen die zunehmenden Waldbrände bei uns gewappnet zu sein. Nach dem großen Waldbrand in Hilden 2019 haben der Kreis und die Feuerwehren der Städte ein neues Konzept entwickelt. Die Kräfte werden seitdem besser dafür ausgestattet, außerdem wurden Löschzüge gebildet, die sich speziell mit Waldbränden auskennen. Auf Kreisebene soll ein Gefahrenabwehrplan die Maßnahmen ergänzen. Außerdem ist das Thema zunehmen auch in die Ausbildung der Feuerwehrleute im Kreis aufgenommen worden.
Polizei plädiert gegen Elterntaxis
Zum neuen Schuljahr im Kreis Mettmann macht die Kreispolizei auf die Gefahren für Schulkinder im Straßenverkehr aufmerksam. Gleichzeitig appelliert die Polizei an Eltern, ihre Kinder einen Teil des Schulweges zu Fuß gehen zu lassen - damit sie lernen, Gefahren besser einschätzen können. Positiver Nebeneffekt: Vor den Schulen entstehen keine Staus durch Elterntaxis und gefährliche Situationen werden minimiert. Aktuell wurden genau dafür in Erkrath zwei Elternhaltestellen an der Johannesschule eingerichtet.