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Der Tag im Kreis Mettmann (17.06.2026)
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Der Tag im Kreis Mettmann (17.06.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2026 12:00

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Der Tag im Kreis Mettmann (17.06.2026)
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Bevölkerung sinkt

Auch im Kreis Mettmann ist die Bevölkerung zuletzt leicht zurückgegangen. Zum Jahreswechsel lebten hier laut dem Statistischen Landesamt gut 489.000 Menschen, rund 1.700 weniger als ein Jahr zuvor. Nur in Mettmann und Monheim gab es einen minimalen Bevölkerungszuwachs. Landesweit lebten zum vergangenen Jahreswechsel erstmals seit 2022 wieder weniger als 18 Millionen Menschen in NRW. Die Bevölkerungszahl sank innerhalb eines Jahres um mehr als 48.000. Zwar zogen mehr Menschen nach NRW als weg, das Geburtendefizit fiel aber deutlich größer aus. Wie schon in den Vorjahren starben mehr Menschen, als Kinder geboren wurden.

Bayer-Campus wackelt

In Monheim dürfte der geplante Bayer-04-Campus vorerst keine Mehrheit bekommen. Die Stadtverwaltung will den aktuellen Stand der Beratungen mit dem Bundesligisten morgen (18.06) offiziell vorstellen. CDU, SPD, Grüne und FDP halten die Pläne nach wie vor nicht für tragbar. Bayer Leverkusen plant dort ein Nachwuchs- und Leistungszentrum mit Trainingsplätzen und Funktionsgebäuden. Die ursprünglich geplante Fläche wurde schon deutlich verkleinert; trotzdem bleibt auch jetzt ein großer Sportcampus auf rund 15 Hektar. Genau das ist der Hauptkritikpunkt: Gegner sehen wertvolle Naturflächen in Gefahr - und auch die meisten Ratsfraktionen wollen die wenigen verbliebenen Freiflächen Monheims schützen. CDU, SPD, Grüne und FDP halten den Standort für nicht tragbar. Gesprächsbereit wolle man trotzdem bleiben - auch wenn es um mögliche andere Standorte für das Trainingszentrum geht.

KI für mehr Sicherheit

Zur Düsseldorfer Rheinkirmes in diesem Jahr testet die Rheinbahn erstmals den Einsatz eines durch Künstliche Intelligenz gestützten Sicherheitssystems. Die Technologie soll über Kameras Abweichungen vom üblichen Geschehen in Bahnhöfen und auf Bahnsteigen erkennen und potenzielle Gefahrensituationen automatisch an die Leitstelle melden. Ziel ist es, im Ernstfall schneller reagieren zu können. Erkennt die KI zum Beispiel eine Person im Gleisbereich oder eine körperliche Auseinandersetzung auf dem Bahnsteig, wird die Situation automatisch als potenziell kritisch eingestuft und die Leitstelle informiert. Das Pilotprojekt startet laut der Rheinbahn Anfang Juli am U-Bahnhof Heinrich-Heine-Allee. Nach erfolgreicher Erprobung werde auch der Einsatz an weiteren Standorten geprüft.

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