
Der Tag im Kreis Mettmann (17.02.2026)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Dienstag, 17.02.2026 15:23
Einzelhandel wird neu bewertet
Der Einzelhandel in den Innenstädten kämpft: Online-Shops wachsen, Kosten steigen, Personal fehlt. Auch in Mettmann spürt man das. Die Stadt will den Einzelhandel deshalb neu aufstellen. Das ist heute Thema im Wirtschaftsausschuss. Mettmann hat zwar viele Geschäfte, Kunden kaufen aber oft anderswo ein, etwa in Düsseldorf. Die Stadt will den Einzelhandel in Mettmann deshalb komplett neu bewerten. Eine Bestandsaufnahme soll die aktuellen Entwicklungen und neue Anforderungen berücksichtigen. Das aktuelle Gutachten ist von 2017 und damit veraltet. Die Stadt hält zum Beispiel Events und Aktionen für wichtiger denn je, um Menschen in die City zu locken. Händler und andere wichtige Gruppen in Mettmann sollen beim neuen Einzelhandelskonzept früh mitwirken können.
180.000 feiern friedlich
Die Polizei zieht nach den Karnevalstagen im Kreis Mettmann eine durchweg positive Bilanz. Altweiber, Nelkensamstag, Tulpensonntag und Rosenmontag verliefen überwiegend ruhig. Es habe keine größeren Zwischenfälle gegeben. Rund 180.000 Jecken haben an den Karnevalszügen im Kreis Mettmann gefeiert und das weitgehend friedlich. Allein in Ratingen kamen am Rosenmontag etwa 30.000 Menschen zusammen, genauso viele in Monheim. In Hilden waren es rund 12.000, in Velbert 10.000. Es habe vereinzelt Streitigkeiten und alkoholbedingte Einsätzen gegeben, so die Polizei. Unter anderem in Haan und Ratingen. Während der gesamten Karnevalstage hat die Polizei im Kreis Mettmann über 400 Autofahrer kontrolliert. Dabei wurden zehn Alkoholverstöße und elf Drogenfahrten festgestellt. Acht Führerscheine wurden sichergestellt.
Feuerwehr öfter im Einsatz
Die freiwillige Feuerwehr in Wülfrath ist im letzten Jahr häufiger ausgerückt als in den Jahren davor. Das zeigt der Jahresbericht 2025, der morgen heute im Ordnungs- und Feuerwehrausschuss der Stadt vorgestellt wird. Insgesamt 475 Mal sind die Einsatzkräfte ausgerückt, unter anderem zur Brandbekämpfung und zur rettungs-dienstlichen Unterstützung. 2024 ist die Feuerwehr 449 mal ausgerückt und auch in den Jahren davor gab es etwas weniger Einsätze als im letzten Jahr.