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Der Tag im Kreis Mettmann (16.10.2023)
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Der Tag im Kreis Mettmann (16.10.2023)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Montag, 16.10.2023 16:17

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Radio NeandertalDer Tag im Kreis Mettmann (16.10.2023)
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Demo gegen Klinik-Schließungen vor dem Landtag

Der Kampf um die Krankenhäuser in Hilden und Haan geht weiter - und erreicht jetzt auch den Düsseldorfer Landtag. Dort soll es eine Demo für den Erhalt der beiden Kliniken geben. Angemeldet ist die Demonstration für diesen Mittwoch (18.10.). Die Demonstranten werden sich um 10:00 Uhr an der Kesselstraße im Medienhafen treffen und von dort aus weiter bis zum Landtag ziehen. Dort sollen auch die gut 54.000 Unterschriften einer Online-Petition für den Erhalt der Kliniken übergeben werden. Ins Leben gerufen wurde der Protest von einer Privatperson, die mit rund 500 Teilnehmern rechnet, hat uns die Düsseldorfer Polizei gesagt. Am Wochenende hatten in Haan gut dreieinhalb Tausend Menschen für den Erhalt des St. Josef-Krankenhauses protestiert.


Land NRW bezieht Stellung zu Klinik-Schließungen

Das Land NRW möchte die Krankenhäuser in Hilden, Haan und Solingen-Ohligs nicht schließen. Es brauche aber einen neuen Träger für die Häuser. Das hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einem Schreiben an das Aktionsbündnis zur Rettung der Haaner Klinik mitgeteilt. Nach den Hildenern hatten auch in Haan am Wochenende rund 3.500 Menschen gegen die Schließung ihres Krankenhauses protestiert. Nicht das Land habe die Schließung der Krankenhäuser in Hilden, Haan und Solingen-Ohligs entschieden, sondern deren insolventer Betreiber, die K-Plus-Gruppe beziehungsweise deren Insolvenzverwalter. Sein Ministerium habe auf die Entscheidung des Trägers keinen Einfluss und könne sie auch nicht nachvollziehen, so Gesundheitsminister Laumann in dem Schreiben. Die Schließungen könnten auch nicht mit der anstehenden Krankenhausreform begründet werden. Das Land wolle den Kliniken in Hilden und Haan medizinisch sinnvolle Leistungsbereiche zuweisen und die Standorte erhalten. Für die beiden Krankenhäuser gibt es noch ein wenig Hoffnung. Für den Standort Hilden würden gerade vertrauliche Gespräche mit einem möglichen neuen Betreiber laufen. Laumann machte auch eine klare Ansage für das Haaner Krankenhaus: Sollte sich kein Träger finden, wäre das laut Laumann das endgültige Aus für die Klinik.


Haaner nach Angriff auf Kameramann verurteilt

Nach der Attacke auf das Kamerateam eines Fernsehsenders hat das Wuppertaler Amtsgericht zwei Männer aus Haan und Gelsenkirchen verurteilt. Gegen den 33-jährigen Haaner lautete das Urteil: acht Monaten Haft auf Bewährung und 100 Stunden gemeinnützige Arbeit. Der 34-jährige Mitangeklagte aus Gelsenkirchen bekam sechs Monate auf Bewährung und 1.000 Euro Geldstrafe. Außerdem müssen Schmerzensgeld und der entstandene Sachschaden gezahlt werden. Laut Anklage sollen die Männer vor etwa fünf Jahren auf den Kameramann auf dem Gelände eines Wuppertaler Autohauses eingetreten und ihn geschlagen haben. Der Kameramann kam verletzt in ein Krankenhaus; seit dem Angriff sei er nicht mehr arbeitsfähig. Die Angeklagten haben gegen das Urteil Berufung eingelegt.


Hilden will weniger Straßenlärm

In Hilden soll es deutlich ruhiger werden - vor allem entlang der Hauptverkehrsstraßen. Dafür arbeitet die Stadt an einem Lärmaktionsplan. An diesem können sich auch die Hildener selbst beteiligen. Im Sommer des kommenden Jahres steht die nächste Planungsrunde an. Sie soll sich hauptsächlich um Vorschläge drehen, wie genau es in Hilden leiser werden könnte. Vorher soll die Öffentlichkeit noch ihre Ideen einbringen können, heißt es aus dem Rathaus. Ab Montag (16.10.) werden Eckdaten zum Thema Lärm in Hilden auf der städtischen Website veröffentlicht. Die Berechnungen können aber auch noch bis Anfang November (03.11.) im Hildener Rathaus eingesehen werden.

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