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Der Tag im Kreis Mettmann (16.09.2026)
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Der Tag im Kreis Mettmann (16.09.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

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Der Tag im Kreis Mettmann (16.09.2026)
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Großeinsatz an Berufskolleg in Velbert

Am Berufskolleg Niederberg in Velbert hat es heute einen großen Polizeieinsatz gegeben. Inzwischen gibt es aber Entwarnung. Auslöser war die Meldung, dass ein Schüler massive Drohungen gegen mehrere Mitschüler ausgesprochen haben soll. Die Schulleitung löste daraufhin Amok-Alarm aus. Der beschuldigte 21-jährige Schüler war zu diesem Zeitpunkt nicht in der Schule. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und konnte ihn später an seiner Wohnanschrift antreffen und in Gewahrsam nehmen. Bei den ersten Ermittlungen war die Polizei noch davon ausgegangen, dass die Drohungen aus einem Chat hervorgegangen sein könnten. Das bestätigte sich im weiteren Verlauf allerdings nicht. Bislang gibt es auch keine Hinweise darauf, dass der Schüler tatsächlich eine Amoktat oder Angriffe auf Mitschüler geplant hatte. Laut Polizei bestand zu keiner Zeit eine unmittelbare Gefahr für Schüler oder Lehrkräfte. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Ratingen plant neue Regeln für Flughafen-Parkdienste

Die Stadt Ratingen soll eine Sondernutzungssatzung vorbereiten, um gegen gewerbliche Flughafen-Parkdienste vorzugehen. Das hat der städtische Mobilitätsausschuss beschlossen, teilen die verschiedenen Ratsfraktionen mit. Das gewerbliche Abstellen, Bereitstellen oder Verwahren fremder Fahrzeuge im öffentlichen Straßenraum soll künftig als erlaubnis- und gebührenpflichtige Sondernutzung behandelt werden. So soll die Stadt einen neuen Weg einschlagen: Anstatt mit einem aufwendigen gesamtstädtischen Parkraumkonzept eine Parkraumbewirtschaftung vorzubereiten, soll gezielt gegen die gewerbliche Nutzung des öffentlichen Parkraums vorgegangen werden. Die Stadt Ratingen verspricht sich von der Sondernutzungssatzung eine schnellere und günstigere Lösung. In Gewerbegebieten und an P&R-Stellplätzen wurden bereits Parkscheibenzonen mit einer Höchstparkdauer von zehn Stunden eingerichtet.

16 Millionen Euro für Autobahnpolizeiwache in Hilden

Das Land NRW investiert in den kommenden fünf Jahren rund eine Milliarde Euro in die Sanierung landeseigener Gebäude. Das meldet das Finanzministerium. Insgesamt 60 Vorhaben sind geplant. Auch im Kreis Mettmann profitiert ein Gebäude von den Plänen, nämlich die Autobahnpolizeiwache in Hilden. 16 Millionen Euro sollen in die Wache fließen. Sie soll vor allem energetisch saniert werden, also beispielsweise neue Fenster, eine neue Dämmung oder eine Wärmepumpe bekommen. Investiert wird insgesamt in drei Sanierungsbereiche: Neben der energetischen Sanierung sind das die bauliche und die technische Sanierung. Weitere größere Projekte sind unter anderem die Sanierung des Polizeipräsidiums in Wuppertal, für das über 217 Millionen Euro vorgesehen sind. Mit den Investitionen soll langfristig auch das Ziel einer klimaneutralen Landesverwaltung bis 2045 unterstützt werden.

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