
Der Tag im Kreis Mettmann (16.07.2024)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Dienstag, 16.07.2024 15:30
Blauzungenkrankheit wieder auf dem Vormarsch
Die Blauzungenkrankheit ist wieder auf dem Vormarsch. In einem rinder- und einem schafhaltenden Betrieb im Kreis Mettmann seien mehrere Tiere positiv auf die Blauzungenkrankheit getestet worden, heißt es aus dem Kreishaus. Die Blauzungenkrankheit ist eine reine Tierseuche; Menschen können nicht daran erkranken. Auch Milch- und Fleischprodukte sind für Menschen unbedenklich, sagt der Kreis Mettmann. Die Blauzungenkrankheit betrifft Rinder, Schafe und Ziegen. Die Seuche wird durch eine bestimmte Mückenart übertragen und sorgt für blaue Zungen bei den betroffenen Tieren. Die Krankheit kann tödlich verlaufen. Tiere, die genesen, sind weitestgehend immun. Weitere Informationen sind der Allgemeinverfügung des Kreises unter www.kreis-mettmann.de sowie den Internetseiten des LANUV www.lanuv.nrw.de zu entnehmen.
Evakuierung der Staatskanzlei in Düsseldorf
Nach der stundenlangen Evakuierung der Staatskanzlei in Düsseldorf gibt die Polizei jetzt Entwarnung. Sie hat keine verdächtigen Gegenstände finden können. Ausgelöst wurde der Einsatz, nachdem sich am Vormittag eine Person unerlaubt Zugang zum Gebäude verschafft hatte und dieses kurze Zeit später wieder verlassen hatte. Wer diese Person war, hat die Polizei bislang noch nicht gesagt. Die Ermittlungen laufen. Die Staatskanzlei ist der Sitz von NRW- Ministerpräsident Hendrik Wüst, der hat sich nach Informationen der dpa heute nicht dort aufgehalten.
Gemischte Bilanz zur Fußball-EM laut DEHOGA
Der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA zieht eine gemischte Bilanz zur Fußball-EM. Der Kreis Mettmann gehört mit seiner Nähe zu den Spielorten Düsseldorf und Köln zu den sogenannten angrenzenden Kommunen. Rund 43 % der befragten Hoteliers und Gastronomen gaben da an, direkt von der EM profitiert zu haben. Der Rest und damit mehr als die Hälfte gaben an, keinen zusätzlichen Nutzen von der EM zu haben. Das Sommermärchen von 2006 konnte man nicht wiederholen, so der DEHOGA. Trotzdem sieht er in der EM einen positiven Impuls für das Gastgewerbe in NRW.
Positive Bilanz zur EM von der Rheinbahn
Gleichzeitig zieht die Rheinbahn eine sehr positive EM-Bilanz. Während der fünf Spiele, die in Düsseldorf ausgetragen worden sind, waren in den Spitzenzeiten bis zu 128 Bahnen und über 29 Busse rund um die Düsseldorfer Arena im Einsatz. Die Wagen auf der Linie U78 seien fast 18.000 Kilometer mehr als üblich gefahren, heißt es von der Rheinbahn. Sie hatte zudem 225 zusätzliche Mitarbeitende im Einsatz.