
Der Tag im Kreis Mettmann (15.11.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Montag, 21.02.2022 23:00
Immer mehr Beschwerden über die Post – Briefe kommen nicht an
Bundesweit gehen bei der Bundesnetzagentur immer mehr Beschwerden, wegen nicht zugestellter Briefe ein, auch bei uns im Kreis Mettmann. Dieses Jahr sind es schon mehr als im gesamten letzten Jahr. Wenn der Bundesnetzagentur besonders viele Meldungen aus einem Gebiet auffallen, prüft sie dort extra nach. So auch in Velbert-Langenberg, hier gab es im September besonders viele nicht zugestellte Briefe.
Die verantwortliche Deutsche Post verweist währenddessen auf Personalausfälle und die schwierige Situation am Arbeitsmarkt.
Weniger Schuldner als im letzten Jahr
In Deutschland sind weniger Menschen verschuldet als im letzten Jahr. Das zeigt der Schuldneratlas 2022. Der Kreis Mettmann liegt dabei im unteren Mittelfeld aller verglichenen Städte und Kreise. Bei uns haben knapp 9 Prozent der Menschen Schulden, damit geht die Zahl seit 4 Jahren konstant zurück. Eine mögliche Erklärung: In der Pandemie konnte man weniger Geld ausgeben, deshalb haben viele Rücklagen geschaffen.
Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr
Maskenpflicht in Bus und Bahn: ja oder nein? Diese Frage wird aktuell bundesweit diskutiert. So soll unter anderem in Schleswig-Holstein zum Jahresende die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr auslaufen - und nicht verlängert werden. Der Fahrgastverbund Pro Bahn in NRW sieht das ganze kritisch: Es dürfe kein Flickenteppich entstehen. Das würde nur Verwirrung stiften. Für NRW sind keine neuen Regelungen bekannt.
Debatte um kostenlose Menstruationsprodukte
In der Debatte um kostenlose Menstruationsprodukte auf öffentlichen Toiletten tut sich etwas. Die Stadt Ratingen hat jetzt unter anderem im Rathaus entsprechende Spender auf den WCs aufgehangen. Hier wird für drei Monate getestet, wie die Spender ankommen. Die Begründung: Man wolle Frauen eine bessere gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.
In Hilden fordert der Schulausschuss währenddessen kostenlose Periodenprodukte an weiterführenden Schulen, dem muss der Stadtrat aber noch zustimmen. Dann könnte ein Konzept erarbeitet werden.