
Der Tag im Kreis Mettmann (15.09.2026)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht:
Ratinger wegen Körperverletzung und Geiselnahme vor Gericht
Ein 38-jähriger Ratinger steht seit Dienstag (15.09.) wegen gefährlicher Körperverletzung und Geiselnahme vor dem Landgericht Düsseldorf. Der Angeklagte soll seine damalige Partnerin mehrfach nach einem Streit massiv körperlich angegriffen und ihr gedroht haben, sie umzubringen. Er habe die Frau im Streit zu Boden gestoßen und gewürgt, heißt es in der Anklageschrift. Ein weiteres Mal habe der Beschuldigte den Chatverlauf der Geschädigten mit ihrem Ex-Freund kontrollieren wollen. Dabei habe er seine Partnerin in der Wohnung eingeschlossen und ein Telefonkabel durchgeschnitten, um sie daran zu hindern, Hilfe zu rufen. Dann habe er die Frau unter anderem geschlagen, gefesselt, mit einer Säge an der Hand verletzt und ihr gedroht, die Foltermethode Waterboarding anzuwenden. Bisher sind am Landgericht Verhandlungstermine bis Ende Oktober angesetzt.
Mettmann: Öffnung des Hallenbads verzögert sich
Das Hallenbad in Mettmann kann nicht direkt im Anschluss an die auslaufende Freibadsaison öffnen. Das meldet die Stadt. Grund dafür sind laufende Instandsetzungsarbeiten. Im Hallenbad laufen zum einen Arbeiten an der Lüftungsanlage. Sie ist schon öfter provisorisch repariert worden; jetzt soll sie umfassend erneuert werden. Die Arbeiten daran sind schon während der Freibadsaison gestartet; durch lange Lieferzeiten bei den Bauteilen kommt es aber zu Verzögerungen. Die Stadt geht davon aus, dass die Arbeiten erst im Oktober abgeschlossen werden können. Zum anderen muss der Boden des Sportbeckens gesichert werden. Die nötigen Stützen sind gerade in der Fertigung. Danach muss das Becken noch befüllt und aufgeheizt werden. Das dauert etwa eine Woche. So kann das Bad laut der Stadt frühestens in der Woche ab dem 12.10. geöffnet werden.
Ratingen: Feuerwehr-Übung in der Innenstadt am Dienstagabend
Die Feuerwehr Ratingen führt am Dienstagabend (15.09.) eine Einsatzübung rund um den Marktplatz in der Innenstadt durch. Ziel der Übung ist es, die Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen zu erproben und die Abläufe für den Ernstfall zu optimieren. So will die Ratinger Feuerwehr sicherstellen, dass sie im Ernstfall schnell, effizient und koordiniert handeln kann. Die Feuerwehr macht darauf aufmerksam, dass es in der Innenstadt während der Übung zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen, zu sichtbaren Rauchentwicklungen und Einsatzgeräuschen kommen kann. Für Anwohner und Passanten besteht aber keine Gefahr. Die Bevölkerung wird gebeten, den betroffenen Bereich nach Möglichkeit zu meiden. Die Übung soll um 19:30 Uhr starten.