
Der Tag im Kreis Mettmann (15.08.2022)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.08.2022 16:00
Höhere Gasumlage steht fest
Auf Gaskunden kommen ab Herbst Preissteigerungen zu. Die Höhe der Gasumlage wird bei 2,4 Cent pro Kilowattstunde liegen. Das teilte die FirmaTrading Hub Europe heute in Ratingen mit. Mit der Umlage werden erhöhte Beschaffungskosten von Importeuren an die Kunden weitergegeben. Ohne Umlage könnten etwa die Stadtwerke hier im Kreis Mettmann nicht mehr ausreichend beliefert werden. Bei einem Haushalt mit Einfamilienhaus und einem Jahresverbrauch von 20 000 Kilowattstunden betragen die Mehrkosten mit neuer Umlage rund 484 Euro im Jahr. Sie gilt ab Anfang Oktober, auf den Gasrechnungen im Kreis Mettmann wird sie aber wohl erst ab November auftauchen.
Verspätungen bei S28 reißen nicht ab
Pendler, die mit der Mettmanner Regiobahn fahren, müssen sich wohl noch länger auf Verspätungen einstellen. Auf Radio Neandertal-Nachfrage sagte uns das Mettmanner Verkehrsunternehmen: Baustellen, Signal- und Weichenstörungen und auch ein ein krankheitsbedingter Personalmangel sorgen dafür, dass die Pünktlichkeit der Regiobahn leidet. Ein Ende dieser Situation ist derzeit nicht in Sicht. Dafür will die Regiobahn jetzt beim teilweise schlechten Zustand ihrer Züge nachbessern.
Erkrath könnte Vonovia-Bestand kaufen
Die Stadt Erkrath könnte Wohnungen des Immobilienkonzerns Vonovia kaufen und so die Mieten in der Stadt wieder stabil machen. Diesen Vorschlag wollen die Erkrather Linken jetzt in den nächsten Sozialausschuss einbringen. Eine Belastung für den städtischen Haushalt enstünde damit aber nicht, heißt es. Zwar müsse die Stadt weiter in solche Objekte investieren, langfristig entlaste das Projekt aber den Mietspiegel, sagen die Linken. Die Mieten vieler Menschen in Erkrath waren in den letzten Jahren massiv gestiegen.
Rheinbahn kontrolliert Maskenpflicht verstärkt
Die Rheinbahn wird ab heute (15.08.) wieder verstärkt die Maskenpflicht in ihren Bussen und Bahnen kontrollieren. Viele Menschen würden sich nicht mehr an die Vorgaben halten, heißt es von der Rheinbahn. Die Maske sei aber der beste Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, heißt es. Wer keine Maske trägt oder sie falsch aufsetzt, muss mit einem Bußgeld von 150 Euro rechnen.