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Der Tag im Kreis Mettmann (15.06.2026)
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Der Tag im Kreis Mettmann (15.06.2026)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Montag, 15.06.2026 12:20

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Der Tag im Kreis Mettmann (15.06.2026)
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Bahnstrecke bald wieder frei

Bahn-Pendler im Kreis Mettmann und in der Region können vorsichtig aufatmen. Seit mehr als fünf Monaten wird die Strecke zwischen Köln, Wuppertal und Hagen generalsaniert. Nächsten Monat soll hier dann wieder alles weitgehend normal fahren. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, heißt es von der Deutschen Bahn. Die Bahn hat angekündigt, die Strecke Köln-Hagen pünktlich und wie geplant ab dem 10. Juli wieder freizugeben. Stand jetzt seien gut 90 Prozent der Gleise und Oberleitungen erneuert, heißt es von der DB. In den nächsten Wochen gehe es unter anderem noch darum, die Modernisierung der Bahnhöfe fertig zu bekommen. Außerdem muss noch die ganze Technik geprüft und offiziell abgenommen werden. Seit dem Wochenende sind außerdem die S-Bahn-Gleise von Düsseldorf über Erkrath, Haan und Wuppertal bis nach Hagen wieder frei.

Hitze-Check: Städte nur mittelmäßig vorbereitet

Im Laufe der Woche knacken die Temperaturen bei uns im Kreis Mettmann voraussichtlich wieder die 30 Grad-Marke. Die Städte im Kreis Mettmann sind allerdings nicht sehr gut gegen große Hitzebelastung gewappnet. Das zeigt der Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe. Dabei wurden auch Langenfeld, Hilden, Ratingen und Velbert unter die Lupe genommen. Ein besonderes Augenmerk hat die Deutsche Umwelt-Hilfe in diesem Jahr auf Schatten und Abkühlung durch Bäume gelegt. Die Fläche, die von Bäumen beschattet wird, liege in Langenfeld nur bei etwa 20 Prozent - in Ratingen immerhin bei 28 Prozent. Außerdem spielt Versiegelung eine große Rolle. Hier bei uns in den Städten sei seit 2018 mehr Fläche versiegelt worden und gleichzeitig gingen jeweils tausende Bäume verloren. Die Gesamtbewertung für Langenfeld fällt im Hitze-Check schlecht aus - in Ratingen, Velbert und Hilden mittelmäßig. Die bundesweit einzigen gut bewerteten Städte waren Wuppertal und Kiel.

Johannesschule kehrt zurück

Die Schülerinnen und Schüler der Erkrather Johannesschule kehren an ihre gewohnte Umgebung zurück. Die Stadt hat für die rund 200 Schülerinnen und Schüler acht Klassenräume in Modulbauweise errichtet. Die Schüler der Grundschule mussten im September 2025 von der Hölderlinstraße in Alt-Erkrath kurzfristig nach Hochdahl ziehen. Grund waren Schäden am Hauptgebäude. Die Klassenräume in den Containern sind modern und verfügen über Smartboards und magnetische Wände, wie die Stadt Erkrath mitteilt. Bürgermeister Christoph Schultz bedankt sich bei Lehrkräften, Eltern und Schülerschaft für den Zusammenhalt. Ende Januar hatte der Rat der Stadt Erkrath beschlossen, übergangsweise Container für die Schülerinnen und Schüler zu bauen. Der Neubau des Hauptgebäudes steht noch aus.

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