
Der Tag im Kreis Mettmann (14.04.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 13.04.2023 15:38
Großer Brand in Velbert-Langenberg
In Velbert-Langenberg ist das Gebäude eines Hundevereins vollständig abgebrannt. Die Feuerwehr war in der Nacht gegen halb zwölf zur Weststraße gerufen worden.Bei dem Einsatz sei die Löschwasserversorgung eine besondere Herausforderung gewesen, heißt es von der Velberter Feuerwehr. Es mussten von zwei unterschiedlichen Hydranten Schlauchleitungen über mehrere hundert Meter verlegt werden.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand; die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Aktuell gehe man nicht von Brandstiftung aus. Vermutlich löste ein technischer Defekt das Feuer aus, so die Kriminalpolizei.
Schlimmer Verkehrsunfall in Mettmann
Zu einem schlimmen Unfall ist es gestern in Mettmann gekommen. Eine 84-jährige Frau ist beim Ausparken überrollt und lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Mettmanner Polizei hatte der Mann der 84-Jährigen seinen Wagen auf der Georg-Fischer-Straße geparkt. Dann wollten die beiden wollten losfahren.
Weil die Parklücke recht eng war, sei die Frau ausgestiegen, um ihrem Mann vom Bordstein aus per Handzeichen beim Ausparken zu helfen. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen verwechselte der Fahrer dabei das Gas- mit dem Bremspedal, woraufhin er seine Ehefrau frontal erfasste und zum Teil überrollte, berichtet die Mettmanner Polizei. Die 84-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht. Der Ehemann erlitt einen Schock.
Feuerwerksindustrie macht großen Umsatz
Im vergangenen Jahr haben die Menschen in Deutschland so viel Geld für Feuerwerk ausgegeben, wie selten zuvor. Diese vorläufige Bilanz zieht der Verband der pyrotechnischen Industrie in Ratingen.
Nachdem die Umsätze während der Corona-Pandemie massiv eingebrochen sind, wurden 2022 alle Erwartungen übertroffen. Die Pyrotechnische Industrie hat nach eigenen Angaben rund 180 Millionen Euro Umsatz gemacht. Das sind sogar rund 50 Prozent mehr als vor der Pandemie. Vom Verband heißt es, das liege möglicherweise an einem außergewöhnlichen "Nachhol-Effekt" und sei ein deutliches "Ja" zum klassischen Silvesterfeuerwerk. Für die Zukunft arbeite man jetzt daran, die Produkte ökologischer und biologisch abbaubar zu machen.