
Der Tag im Kreis Mettmann (13.02.2023)
Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.
Veröffentlicht: Dienstag, 14.02.2023 16:12
Streiks im öffentlichen Dienst
Heute (13.02.) haben im Kreis Mettmann weitere Streiks im öffentlichen Dienst gestartet. Dazu hat die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Unter anderem sind Stadtverwaltungen, Zulassungsstellen und Kitas betroffen. Heute zunächst in Velbert, Wülfrath und Heiligenhaus; morgen (14.02.) ziehen weitere Einrichtungen nach: Ver.di hat unter anderem Warnstreiks in den Stadtverwaltungen in Hilden, Ratingen und Mettmann sowie in der Kreisverwaltung angekündigt. Die Gewerkschaft fordert 10,5 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten - oder mindestens 500 Euro mehr.
Geldstrafe für Ministerium im Fluglärm-Streit
Es ist ein kleiner Erfolg für Fluglärmgegner rund um den Düsseldorfer Airport: Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat gegen das NRW-Verkehrsministerium ein Zwangsgeld von 10.000 Euro verhängt. Es geht dabei um einen Streit um Auskünfte über Fluglärm am größten Flughafen in NRW. Das Ministerium habe nur teilweise und unzureichend Informationen herausgegeben, auf die Fluglärmgegner Anspruch hatten. Mit Fluglärm haben unter anderem auch Menschen in Ratingen zu kämpfen; die Stadt liegt in der Einflugschneise des Düsseldorfer Flughafens.
NRW Trend: weniger Arztpraxen, mehr Ärzte
Bei uns im Kreis Mettmann gibt es immer weniger Hausärzte. Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der Arztpraxen für Allgemeinmedizin um 13 Prozent gesunken. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts hervor. Scheinbar gilt aber auch: weniger Arztpraxen - dafür aber mehr Ärzte. Denn gleichzeitig ist die Zahl der ambulant tätigen Ärzte in NRW im Verhältnis zur Einwohnerzahl um 13 Prozent gestiegen. Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hofft, dass so in Zukunft doch wieder viele freie Stellen in der Region besetzt werden können.
Festnahme am Flughafen nach 26 Jahren
Er wurde 26 Jahre lang wegen Mordes gesucht - jetzt haben am Düsseldorfer Flughafen die Handschellen geklickt. Bei einer stichprobenartigen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Spanien hat die Bundespolizei einen 44-jährigen Mann festgenommen. Nach ihm war international gefahndet worden. Einmal, weil irische Behörden im letzten Jahr einen Haftbefehl wegen Rauschgiftkriminalität erlassen hatten. Bei der Überprüfung der Fingerabdrücke stellte die Polizei aber auch fest, dass der 44-Jährige zudem seit 26 Jahren durch albanische Behörden wegen Mordes international gesucht wurde. Er soll 1997 einen Albaner mit einer Schusswaffe getötet haben.