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Der Tag im Kreis Mettmann (12.09.2023)
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Der Tag im Kreis Mettmann (12.09.2023)

Die wichtigsten Nachrichten des Tages aus dem Kreis Mettmann.

Veröffentlicht: Dienstag, 12.09.2023 16:23

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Radio NeandertalDer Tag im Kreis Mettmann (12.09.2023)
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Unternehmen tun sich mit dem Mindestlohn weiter schwer

Seit über acht Jahren gilt der Mindestlohn. Und trotz dieser langen Zeit haben einige Betriebe immer noch Schwierigkeiten, sich daran zu halten. Darauf macht aktuell die IG Bau aufmerksam. Allein das für unsere Region zuständige Hauptzollamt Düsseldorf hat letztes Jahr 136 Ermittlungsverfahren eingeleitet - weil Unternehmen die vorgeschriebenen Mindestlöhne unterschritten - gar nicht oder zu spät gezahlt haben. Rund 88.000 Euro Verwarnungs und Bußgelder wurden verhängt - so die Gewerkschaft. Auch wenn sich der überwiegende Teil der Firmen gesetzestreu verhält gebe es schwarze Schafe - vorallem auf dem Bau. Für den Bezirksvorsitzenden der IG BAU Düsseldorf sind die Ermittlungsverfahren nur die „Spitze des Eisbergs“. Die tatsächlichen Zahlen dürften weitaus höher sein.


Neuer Lack für alte Bänke

Es wird zunehmend schwieriger, einen Sitzplatz in der Ratinger Innenstadt zu finden oder den eigenen Müll zu entsorgen. Denn viele nützliche Gegenstände sind über die Jahre durch Wetter und Vandalismus unbrauchbar geworden. Deshalb hat der Bezirksausschuss Ratingen-Mitte über Ersatzmöglichkeiten und die Vorschläge eines Sachverständigen beraten. Die sehen neue Bänke mit einer speziellen Lackschicht vor, die vor Witterung, Schmierereien und Aufklebern schützen soll. Außerdem soll es weitere Fahrradbügel zum Abstellen der Räder und neue Mülleimer geben. Finanzieren will die Stadt das zur Hälfte aus Fördergeldern des Landes NRW. Über die Vorschläge muss noch der Rat entscheiden.


Kreis Mettmann: Politik kritisiert Krankenhaus-Pläne

Die Krankenhauslandschaft in NRW soll sich verändern. Die Idee sei zwar gut, aber nicht unbedingt für den Kreis Mettmann, heißt es von CDU, Grünen und FDP im Mettmanner Kreistag.Künftig sollen Kliniken auf Leistungen ausgerichtet werden, um so die medizinische Versorgung zu sichern - und Krankenhausschließungen zu vermeiden. Der Kreis Mettmann würde bei der Krankenhausreform einem Versogungsgebiet mit den Städten Düsseldorf, Wuppertal, Solingen und Remscheid zugeteilt werden. Die Folge könnten Klinik-Schließungen im Kreis sein. Dadurch könne für Patienten nicht überall eine Fahrzeit von bis zu 30 Minuten gewährleistet werden, so die Kritik. Die Versorgung aller akuten Notfälle im Kreis Mettmann müsse sichergestellt sein, auch weil die Bevölkerung bei uns immer älter werde, so die Parteien.


Monheimer Verein sammlet Spenden für Marokko

Nach dem schweren Erdbeben in Marokko ist die weltweite Hilfsbereitschaft groß - auch bei uns im Kreis Mettmann. Hier sammelt zum Beispiel der Verein "Wir in Monheim" Sachspenden für die Überlebenden des Bebens. Es werden vor allem Hygieneartikel, Babynahrung und -artikel sowie Decken, Zelte, Luftmatratzen, Lampen und Schlafsäcke benötigt. Genauso Umzugskartons und Klebeband für den Transport der Spenden. Der soll Anfang kommender Woche nach Marokko aufbrechen. Kleidung werde allerdings nicht gebraucht, heißt es von "Wir in Monheim". Der Verein hat für die Dauer der Spendensammlung die Räume der alten Sattlerei an der Delitzscher Straße in Monheim bezogen. Hier und im Heinrich-Häck-Stadion an der Lichtenberger Straße können Sachspenden abgegeben werden.

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